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Elastografie macht Leberschäden auch bei Babys sichtbar

DÜSSELDORF (dpa). Eine schmerzlose Leberuntersuchung ist jetzt dank Ultraschall-Elastografie auch bei Kindern möglich. Das Düsseldorfer Uniklinikum ist nach eigenen Angaben als erste Klinik in Deutschland in der Lage, damit schon im Babyalter ohne Eingriff eine Leberschädigung zu erkennen.

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Eine seit wenigen Jahren bei Erwachsenen angewandte Elastografie zur Leberuntersuchung ist dazu technisch entsprechend abgewandelt worden, sagten Kliniksprecher am Mittwoch.

Mit einem verkleinerten Ultraschallkopf werden dabei die Wellen in die Kinder-Leber gesandt und das Ultraschall-Echo gemessen: Je nach Gewebe-Festigkeit lässt sich eine Schädigung des Organs feststellen, erläuterte der Direktor der Universitätsklinik für Hepatologie und Infektiologie, Professor Dieter Häussinger. Besonders geeignet sei die Methode zur Feststellung einer Leberzirrhose.

Problematisch sei aber derzeit noch, dass es bei Kindern bisher zu wenig Erfahrungen gebe, um Normalwerte in den verschiedenen Lebensaltern bestimmen und mögliche krankhafte Abweichungen erkennen zu können, sagte Professor Ertan Mayatepek, Direktor der Universitätskinderklinik.

Bei Kindern sind oft angeborene Stoffwechselerkrankungen oder eine chronische Hepatitis C Ursachen für Lebererkrankungen. Da jedoch Übergewicht bei Kindern und Jugendlichen häufiger wird, werden auch Fettlebern zunehmend in jungen Jahren diagnostiziert.

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