Direkt zum Inhaltsbereich

Greenpeace: Gemüse und Obst häufig belastet

HAMBURG (dpa). In Obst und Gemüse sind nach einer Studie von Greenpeace viele Pestizide enthalten, und zwar besonders in Ware, die außerhalb der EU angebaut wurde.

Veröffentlicht:

Bewertet wurden 22.000 Proben der deutschen Lebensmittelüberwachung von 2009/2010. Hinzu kamen Greenpeace-Tests.

Ergebnis: In 80 Prozent des konventionell erzeugten Obstes und in mehr als 55 Prozent des Gemüses waren Pestizide enthalten.

Der in der EU gültige Pestizid-Höchstgehalt wurde bei Obst in 3,1 Prozent der Fälle überschritten, bei Gemüse waren es 4,8 Prozent, berichtete Greenpeace anlässlich der Veröffentlichung eines Ratgebers "Essen ohne Pestizide".

Mehr zum Thema

Destatis

Mehr als die Hälfte der Erwachsenen ist übergewichtig

Bewusster Verzicht

Was bringt Fasten bei Schmerz?

Das könnte Sie auch interessieren
Vitamin-B12-Mangel frühzeitig behandeln!

© Aleksandr | colourbox.de

Fatal verkannt

Vitamin-B12-Mangel frühzeitig behandeln!

Anzeige | WÖRWAG Pharma GmbH & Co. KG
Aktuelle Empfehlungen für die Praxis

© polkadot - stock.adobe.com

Vitamin-B12-Mangel

Aktuelle Empfehlungen für die Praxis

Anzeige | WÖRWAG Pharma GmbH & Co. KG
B12-Mangel durch PPI & Metformin

© Pixel-Shot - stock.adobe.com

Achtung Vitamin-Falle

B12-Mangel durch PPI & Metformin

Anzeige | WÖRWAG Pharma GmbH & Co. KG
Glasglobus und Stethoskop, eingebettet in grünes Laub, als Symbol für Umweltgesundheit und ökologisch-medizinisches Bewusstsein

© AspctStyle / Generiert mit KI / stock.adobe.com

Klimawandel und Gesundheitswesen

Klimaschutz und Gesundheit: Herausforderungen und Lösungen

Kooperation | In Kooperation mit: Frankfurter Forum
Ein MRT verbraucht viel Energie, auch die Datenspeicherung ist energieintensiv.

© Marijan Murat / dpa / picture alliance

Klimawandel und Gesundheitswesen

Forderungen nach Verhaltensänderungen und Verhältnisprävention

Kooperation | In Kooperation mit: Frankfurter Forum
Ein Dialogforum von Fachleuten aus Gesellschaft, Gesundheitspolitik und Wissenschaft

© Frankfurter Forum für gesellschafts- und gesundheitspolitische Grundsatzfragen e. V.

Das Frankfurter Forum stellt sich vor

Ein Dialogforum von Fachleuten aus Gesellschaft, Gesundheitspolitik und Wissenschaft

Kooperation | In Kooperation mit: Frankfurter Forum
Kommentare
Dr. Horst Grünwoldt 27.03.201217:04 Uhr

Pflanzenschutz

Schreckensmeldungen gehören bekanntlich zum ankurbelnden Geschäft des weltgrößten Spendensammel-Vereins "Greenpeace", wahrscheinlich gefolgt von "Foodwatch".
Dabei wird u.a. ganz und gar ideologisch mit dem Unwort "Pesticide" operiert und zugleich verschwiegen, daß es sich lediglich um den Spuren-Nachweis verschiedener Pflanzenschutz-Mittel auf und nicht "in" einigen Obst- und Gemüse-Sorten handelt.
Diese, während der Vegetations-Phase versprühten Unkraut- oder Insekten-Bekämpfungs-Stoffe, können bei der küchenfertigen Zubereitung als gelegentliche Kontaminanten i.d.Regel abgespült werden.
Da es sich um höhermolekulare Substanzen handelt, werden diese durch das feinselektive Wurzelwerk der Pflanzen so gut wie nicht in die Frücht inkorporiert. Das sind nur die wasserlöslichen mineralischen Nährstoffe wie Kalium, Natrium, Nitrat, Sulfat, Phosphat u.s.f.

Für "Greepeace" und "Foodwatch" ist es natürlich ein gefundenes "Fressen" des Anstoßes, daß leider auch die amtlichen Lebenmittel-Untersuchungen die sog. "Pesticide" überhaupt nur finden können, weil die Probennahme am ungewaschenen oder nicht küchenfertig geschälten Gemüse erfolgt, und somit nicht verzehrsfähige Kontaminanten als Meßwert auftauchen .
Das halte ich schon für eine grobe Irreführung des verschreckten Verbrauchers.
Dr. med. vet. Horst Grünwoldt, Rostock

Sonderberichte zum Thema
Abb. 1: AIO-KRK-0424/ass-Registerstudie: Leitlinienadhärenz

© Springer Medizin Verlag, modifiziert nach [5]

BRAFV600E-mutiertes mCRC nach systemischer Vortherapie

Registerstudie weist auf Defizite in der Umsetzung der Leitlinienempfehlungen hin

Sonderbericht | Mit freundlicher Unterstützung von: Pierre Fabre Pharma GmbH, Freiburg
Abb. 1: Rückgang der generalisierten tonisch-klonischen Anfälle unter Cannabidiol + Clobazam

© Springer Medizin Verlag , modifiziert nach [1]

Real-World-Daten aus Deutschland zum Lennox-Gastaut- und Dravet-Syndrom

Cannabidiol in der klinischen Praxis: vergleichbare Wirksamkeit bei Kindern und Erwachsenen

Sonderbericht | Mit freundlicher Unterstützung von: Jazz Pharmaceuticals Germany GmbH, München
Abb. 1: Daten zur lipidologischen Versorgung von Patientinnen und Patienten mit hohem kardiovaskulärem Risiko aus der VESALIUS-REAL-Studie

© Springer Medizin Verlag, modifiziert nach [7]

Kardiovaskuläre Prävention

Frühe Risikoidentifikation und konsequentes Lipidmanagement

Sonderbericht | Mit freundlicher Unterstützung von: Amgen GmbH, München
Vorteile des Logins

Über unser kostenloses Login erhalten Ärzte und Ärztinnen sowie andere Mitarbeiter der Gesundheitsbranche Zugriff auf mehr Hintergründe, Interviews und Praxis-Tipps.

Haben Sie schon unsere Newsletter abonniert?

Von Diabetologie bis E-Health: Unsere praxisrelevanten Themen-Newsletter.

Jetzt neu jeden Montag: Der Newsletter „Allgemeinmedizin“ mit praxisnahen Berichten, Tipps und relevanten Neuigkeiten aus dem Spektrum der internistischen und hausärztlichen Medizin.

Top-Thema: Erhalten Sie besonders wichtige und praxisrelevante Beiträge und News direkt zugestellt!

Newsletter bestellen »

Top-Meldungen

Krisenresilienz

Stromausfall in Reutlingen: Eine Ärztin schildert ihre Erfahrungen

Lesetipps
In der Schwangerschaft soll eine medikamentöse Blutdrucktherapie ab Werten 140/90 mmHg initiiert werden.

© Dragana Gordic - stock.adobe.com

Gestationshypertonie und Co.

Bluthochdruck in der Schwangerschaft: So gehen Sie therapeutisch vor