Ärzte Zeitung, 26.03.2004

Erstes Fachabitur für Bio- und Gentechnik

Baden-Württemberg ist Vorreiter / Kooperation mit Krebsforschungszentrum

Unterricht im Gen-Labor: Schüler des Gymnasiums für Biotechnik in Ettlingen extrahieren Proteine aus Fischgewebe. Foto: dpa

ETTLINGEN (dpa). Als erstes Bundesland bietet Baden-Württemberg Schülern in einem Modellprojekt die Möglichkeit, sich an fachspezifischen Gymnasien in Gentechnik ausbilden zu lassen. Derzeit laufen die ersten Abitur-Prüfungen.

Die Fach-Gymnasien waren zum Schuljahr 2001/2003 eingerichtet worden. Die berufsnahe Ausbildung schließt mit einer Prüfung zum Erwerb der allgemeinen Hochschulreife ab. Auf dem Stundenplan stehen sechs Stunden Biotechnik, dazu die Fächer Bioinformatik, Chemie, Biowissenschaften.

Praktika geben Einblicke in die Laborarbeit. Unter anderem kooperieren die Schulen auch mit dem Deutschen Krebsforschungszentrum in Heidelberg. Diese Berufsnähe verspricht gute Berufsaussichten. 21 dieser Schulen gibt es in Baden-Württemberg, an Bewerbern mangelt es nicht.

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

So schädlich fürs Herz wie Cholesterin

Depressionen steigern bei Männern das Risiko fürs Herz ähnlich stark wie hohe Cholesterinwerte oder Fettleibigkeit. Das ergab eine aktuelle Analyse der KORA-Studie. mehr »

Den Berg im eigenen Tempo erklimmen

Medizinstudentin Solveig Mosthaf fühlt sich im Studium manchmal, als würde sie einen steilen Berg hinauf kraxeln. Sie wünscht sich mehr Planungsfreiheit – und die Möglichkeit, eigene Wege zu gehen. mehr »

Positive HPV-Serologie bringt bessere Prognose

Bei Patienten mit Kopf-Hals-Tumor ist eine positive HPV-16-Serologie mit einem verbesserten Überleben assoziiert. Das bestätigt jetzt eine US-Studie. Demnach liegt die Wahrscheinlichkeit für ein Fünf-Jahres-Überleben sogar 67 Prozent höher. mehr »