Ärzte Zeitung, 16.09.2004

THERAPEUTISCHES KLONEN

Elektrische Impulse stoßen die Entwicklung an

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Klonen, um daraus eine Therapie zu entwickeln, wird auch als Forschungsklonen bezeichnet, weil noch weitgehend unklar ist, ob sich daraus jemals tatsächlich eine Therapie entwickeln läßt.

Zunächst ist das Vorgehen mit dem beim reproduktiven Klonen identisch: In eine entkernte Eizelle wird der Zellkern einer Körperzelle geschleust und die Embryonalentwicklung etwa durch elektrische Impulse angestoßen. Nach drei bis fünf Tagen wird der Embryo zerstört, und die geklonten embryonalen Stammzellen werden aus dem Inneren des Bläschens entnommen. Forscher denken daran, genetische Bremsen in die embryonalen Stammzellen einzubauen, um sicher zu gehen, daß sich selbst beim Einnisten in die Gebärmutter kein Mensch entwickelt.

Erstmals in Europa ist vor kurzem in Großbritannien der Antrag auf therapeutisches Klonen genehmigt worden: Dr. Miodrag Stojkovic von der Universität Newcastle will dazu den Nukleus einer Patienten-Hautzelle verwenden. (ple)

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