THERAPEUTISCHES KLONEN

Elektrische Impulse stoßen die Entwicklung an

Veröffentlicht:

Lesen Sie auch:

Reproduktives Klonen: Ein weltweites Verbot des Klonens wird angestrebt

Embryonale Stammzellen: Kleine Zellen mit einem großen Potential

Adulte Stammzellen: Forscher entdecken immer mehr Nischen für die Zellen

Infografik: So lassen sich Stammzellen durch Klonen erzeugen

Klonen, um daraus eine Therapie zu entwickeln, wird auch als Forschungsklonen bezeichnet, weil noch weitgehend unklar ist, ob sich daraus jemals tatsächlich eine Therapie entwickeln läßt.

Zunächst ist das Vorgehen mit dem beim reproduktiven Klonen identisch: In eine entkernte Eizelle wird der Zellkern einer Körperzelle geschleust und die Embryonalentwicklung etwa durch elektrische Impulse angestoßen. Nach drei bis fünf Tagen wird der Embryo zerstört, und die geklonten embryonalen Stammzellen werden aus dem Inneren des Bläschens entnommen. Forscher denken daran, genetische Bremsen in die embryonalen Stammzellen einzubauen, um sicher zu gehen, daß sich selbst beim Einnisten in die Gebärmutter kein Mensch entwickelt.

Erstmals in Europa ist vor kurzem in Großbritannien der Antrag auf therapeutisches Klonen genehmigt worden: Dr. Miodrag Stojkovic von der Universität Newcastle will dazu den Nukleus einer Patienten-Hautzelle verwenden. (ple)

Lesen Sie dazu auch:

Schlagworte:
Kommentare
* Hinweis zu unseren Content-Partnern
Dieser Content Hub enthält Informationen des Unternehmens über eigene Produkte und Leistungen. Die Inhalte werden verantwortlich von den Unternehmen eingestellt und geben deren Meinung über die Eigenschaften der erläuterten Produkte und Services wieder. Für den Inhalt übernehmen die jeweiligen Unternehmen die vollständige Verantwortung.
Vorteile des Logins

Über unser kostenloses Login erhalten Ärzte und Ärztinnen sowie andere Mitarbeiter der Gesundheitsbranche Zugriff auf mehr Hintergründe, Interviews und Praxis-Tipps.

Haben Sie schon unsere Newsletter abonniert?

Von Diabetologie bis E-Health: Unsere praxisrelevanten Themen-Newsletter.

Jetzt neu jeden Montag: Der Newsletter „Allgemeinmedizin“ mit praxisnahen Berichten, Tipps und relevanten Neuigkeiten aus dem Spektrum der internistischen und hausärztlichen Medizin.

Top-Thema: Erhalten Sie besonders wichtige und praxisrelevante Beiträge und News direkt zugestellt!

Newsletter bestellen »

Top-Meldungen

Kasuistik

Massiv erhöhter CA-19-9-Wert weckt falschen Krebsverdacht

Umbrella-Review

Welcher Sport bei Depression und Angststörung am besten hilft

Lesetipps
Das Zusammenspiel zwischen Vermögensverwalter und Anlegerin oder Anleger läuft am besten, wenn die Schritte der Geldanlage anschaulich erklärt werden.

© M+Isolation+Photo / stock.adobe.com

Geldanlage

Was einen guten Vermögensverwalter ausmacht

Person mit weißer Pille in der rechten Hand und Glas Wasser in der linken Hand

© fizkes - stock.adobe.com

Acetylsalicylsäure in der Onkologie

ASS schützt Senioren langfristig wohl nicht vor Krebs