Ärzte Zeitung, 16.09.2004

EMBRYONALE STAMMZELLEN

Kleine Zellen mit einem großen Potential

Lesen Sie auch:

Adulte Stammzellen:
Forscher entdecken immer mehr Nischen für die Zellen

Therapeutisches Klonen:
Elektrische Impulse stoßen die Entwicklung an

Reproduktives Klonen:
Ein weltweites Verbot des Klonens wird angestrebt

Infografik:

So lassen sich Stammzellen durch Klonen erzeugen

Embryonale Stammzellen haben das Potential, sich in jede der mehr als 200 Zellarten des menschlichen Körpers zu verwandeln. Diese embryonalen Zellen gewinnen Forscher aus dem Inneren eines drei bis fünf Tage alten Embryos, in diesem Stadium der Entwicklung als Blastozyste oder Bläschen bezeichnet.

Quelle der Stammzellen ist die innere Zellmasse, die an einer Seite des Bläschens anliegt und aus denen sich - mit Hilfe des sie umgebenden Trophhoblasten - der neue Organismus entwickelt. Embryonale Stammzellen gelten als pluripotent und nicht als totipotent, weil sie sich ohne Trophoblasten als Schutz und Nahrungsquelle nicht in einen Organismus entwickeln können.

Es ist aber bereits gelungen, aus Stammzellen von Mäusen Keimzellen zu entwickeln. Es gibt viele humane Linien embryonaler Stammzellen, isoliert aus überzähligen Embryonen. Im Februar 2004 haben südkoreanische Forscher gezeigt, daß sich die Zellen auch durch Klonen gewinnen lassen. (ple)

Lesen Sie dazu auch:

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Künstliche Herzklappe raubt oft den Schlaf

Fast ein Viertel aller Patienten mit einer mechanischen Herzklappe klagt über Schlafstörungen. Die Ursache hat eine einfache Erklärung. mehr »

Alle wichtigen Videos vom Ärztetag

Digitalisierung, Angst vor Veränderung, Wunschminister: Die Ärztezeitung fasst für Sie die wichtigen Themen von Tag 1 und 2 des Ärztetags in kurzen Videos zusammen. mehr »

"Digitalisierung lässt sich nicht klein hoffen"

Die Digitalisierung lässt sich nicht aufhalten, die Ärzte sollten sich daher aktiv daran beteiligen, appellierte der Blogger Sascha Lobo auf dem Ärztetag. mehr »