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Jungfernzeugung mit menschlichen Eizellen gelungen

LONDON (ple/mut). Forschern ist es gelungen, in unbefruchteten menschlichen Eizellen die Embryonalentwicklung anzustoßen. Damit wollen die Forscher jetzt embryonale Stammzellen gewinnen.

Veröffentlicht:

Die britischen Forscher aus Cardiff behandelten die Keimzellen mit einem bestimmten Eiweiß, das den Zellen das Eindringen einer Samenzelle vorgaukelte. Daraufhin begannen sich die Eizellen zu teilen, bis sie das Blastozysten-Stadium erreichten.

Nach Angaben der Forscher um Dr. Karl Swann handelt es sich bei diesen Blastozysten nicht um entwicklungsfähige Embryonen (Reproduction 128, 2004, 697).

Männliches Erbgut war dabei für die Entwicklung der Embryonen nicht notwendig, da jede Eizelle kurz vor der Befruchtung noch zwei Chromosomensätze wie jede Körperzelle besitzt. Nach einer erfolgreichen Befruchtung wird normalerweise ein Satz ausgestoßen. Das haben die Forscher mit einer chemischen Substanz erfolgreich verhindert

Lesen Sie dazu auch den Kommentar: Ethische Bedenken geschickt umgangen

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