Ärzte Zeitung, 14.02.2005

Neue Quelle für Stammzellen

TORONTO (mut). Forscher aus Toronto in Kanada haben eine neue Stammzell-Quelle entdeckt. Im Bindegewebe von Nabelschnurgefäßen fanden sie eine hohe Konzentration von Mesenchym-Vorläuferzellen, berichten sie in einer Mitteilung. Solche Zellen können Blutzellen, Knochen und Knorpel bilden.

In dem Bindegewebe ist eine von 300 Zellen eine Stammzelle, im Nabelschnurblut, das bisher zur Gewinnung von Mesenchym-Stammzellen verwendet wird, dagegen nur eine von 200 Millionen.

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text
Weitere Beiträge aus diesem Themenbereich

Langes Arbeiten kann tödlich sein

Eine lange Wochenarbeitszeit erhöht das Risiko für Herzerkrankungen und Krebs. Forscher konnten die Stundenzahl sogar exakt angeben, ab der sich das Risiko stark erhöht. mehr »

Ausschuss reißt Frist des Gesetzgebers

Das neue Qualitätsmaß für Pflegeheime gerät in Verzug. Eine Studie bietet eine Alternative an. mehr »

Jeder dritte Demenz-Fall vermeidbar

Finge die Demenz-Prävention bereits in der Kindheit an, könne die Krankheit bei einem Drittel aller Erwachsenen verhindert werden – so eine Studie. mehr »