Ärzte Zeitung, 23.02.2005

Nabelschnurzellen mildern Folgen von Herzinfarkt

ROSTOCK (dpa). Stammzellen aus der Nabelschnur können im Tierversuch die Folgen eines Herzinfarkts mildern.

Wie die Universitätsklinik Rostock mitteilte, bildeten sich bei Mäusen, denen nach einem Infarkt Nabelschnur-Stammzellen injiziert wurden, 20 Prozent mehr neue Blutgefäße in der geschädigten Region als bei unbehandelten Tieren.

Die Arbeit von Projektleiterin Nan Ma sei in Kooperation mit einer auf das Einfrieren von Nabelschnurblut spezialisierten Biotechnologiefirma entstanden und von der Deutschen Gesellschaft für Thorax-, Herz- und Gefäßchirurgie ausgezeichnet worden, teilte die Klinik weiter mit.

Die Stammzellen seien in die Schwanzvenen der Mäuse gespritzt worden. Von dort seien sie zum Herz gewandert und hätten den Heilungsprozeß unterstützt, hat die Rostocker Klinik berichtet.

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Hypertonie in jungen Jahren erhöht Risiko für den Nachwuchs

Das Alter, in dem sich ein Bluthochdruck manifestiert, beeinflusst nicht nur die persönliche Prognose eines Patienten, sondern wohl auch das Erkrankungsrisiko seiner Kinder. mehr »

Medienanamese künftig Bestandteil der U-Untersuchungen?

Schon bei Babys und Kleinkindern machen sich die Folgen übermäßigen Medienkonsums bemerkbar. Das geht aus der neuen BLIKK-Studie hervor. Pädiater reagieren besorgt. mehr »

Deutsche überschätzen Ebola-Gefahr und unterschätzen Masern

Im Mittelpunkt medialer Berichterstattung stehen meist große globale Bedrohungen wie Ebola und Zika. Doch Experten haben ganz andere übertragbare Erkrankungen im Visier. mehr »