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Gen erhöht Krebsrisiko bei Alkoholikern

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HEIDELBERG (ddp.vwd). Die Entstehung von Krebs bei Alkoholikern wird genetisch beeinflußt. Das geht aus einer wissenschaftlichen Untersuchung unter Federführung des Heidelberger Mediziners Dr. Helmut Seitz hervor.

Wie das Universitätsklinikum in Heidelberg mitteilte, werden demnach bösartige Tumoren der Leber, der Speiseröhre, des Gaumens und des Kehlkopfs, die bei Alkoholikern vermehrt auftreten, von einem bestimmten Gen gefördert. Das Gen mit der Bezeichnung ADH-1C1 enthält den Bauplan für ein Protein, das Alkohol zu Acetaldehyd abbaut. Acetaldehyd begünstigt mit anderen Faktoren die Krebsentstehung.

Seitz und seine Kollegen von den Universitäten Erlangen, Lübeck und Regensburg stellten den genetischen Einfluß in einer Studie mit über 800 alkoholkranken Patienten fest. Dabei seien zwei Gruppen mit und ohne Krebserkrankungen verglichen worden. Die Untersuchung habe ergeben, daß die erkrankten Patienten sehr viel häufiger das ADH-1C1-Gen im Genom hatten.

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