Ärzte Zeitung, 13.06.2005

Zehnte deutsche Genehmigung für Stammzellimport

BERLIN (dpa). Das Robert-Koch-Institut (RKI) in Berlin hat jetzt die zehnte Genehmigung zur Forschung mit humanen embryonalen Stammzellen erteilt.

Sie erlaubt dem Bonner Neurobiologen Professor Oliver Brüstle die Erforschung neuer Methoden, um bestimmte Typen von Nervenzellen und Nervenvorläuferzellen in besonders hoher Reinheit zu gewinnen. Damit werde Brüstles bestehende Genehmigung erweitert, so das RKI.

Der Forscher von der Universität Bonn hatte am 20. Dezember 2002 als erster in Deutschland eine Genehmigung für die Arbeit mit menschlichen embryonalen Stammzellen erhalten. Eine hohe Reinheit ist nach RKI-Angaben Voraussetzung für eine mögliche Stammzelltherapie.

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Hohes Sterberisiko bei Ausbruch in der Adoleszenz

Wenn sich Typ-1-Diabetes in einem besonders vulnerablen Alter manifestiert, brauchen Betroffene viel Aufmerksamkeit. Sie haben ein hohes Risiko, an Komplikationen zu sterben. mehr »

100 Prozent Zustimmung

Die KBV-Vertreterversammlung präsentiert sich in neuer Einigkeit und richtet die Speere – wieder – nach außen. Klare Kante gegenüber dem Gesetzgeber und den Krankenhäusern. "Wir sind auf Kurs", meldete KBV-Chef Gassen. mehr »

Herz-Kreislauf-Risiko von Anfang an im Blick behalten!

Bei RA-Patienten sind Herz-Kreislauf-Erkrankungen die wichtigste Todesursache. Die aktuellen Therapiealgorithmen zielen nicht zuletzt darauf ab, die Steroidexposition zu begrenzen. mehr »