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Tiermodell fürs Down-Syndrom

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LONDON (ple). Britische Forscher haben erstmals ein Tiermodell für das Down-Syndrom (Trisomie 21) mit einem fast vollständigen menschlichen Chromosom 21 geschaffen (Nature 309, 2005, 2033).

Mit solchen chimären Tieren haben die Forscher bessere Möglichkeiten als bisher, die Entstehung der genetischen Erkrankung und die körperlichen Veränderungen, etwa im Gehirn oder am Herzen, zu erforschen.

In ihren Versuchen schleusten sie zunächst das Human-Chromosom 21 in eine embryonale Stammzelle einer Maus und injizierten die Zelle dann in einen frühen Mausembryo. Die Häufigkeit des Down-Syndroms liegt bei etwa 1 zu 750 Lebendgeburten.

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