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Klonversuche mit Kuh-Eizellen auf Eis gelegt

LONDON (ple). In Großbritannien ist die Entscheidung über zwei Forschungsanträge auf Eis gelegt worden, Eizellen von Kühen für die Herstellung humaner embryonaler Stammzellen durch Klonen nutzen zu dürfen.

Veröffentlicht:

Bereits im Dezember 2006 hat die britische Regierung erwogen, Klon-Experimente zu verbieten, in denen Erbsubstanz von Menschen und Tieren vermischt wird.

Zwei Forschergruppen hatten zuvor bei der zuständigen Behörde HFEA (Human Fertilisation and Embryology Authority) in London die Erlaubnis für Versuche zum therapeutischen Klonen mit Eizellen von Kühen beantragt (wir berichteten).

Jetzt hat die HFEA bekannt gegeben, erst nach eingehender wissenschaftlicher und öffentlicher Diskussion über die Anträge zu entscheiden. Das wäre in einem Jahr.

In den Versuchen soll der Zellkern einer menschlichen Zelle in die zuvor entkernte Eizelle einer Kuh verpflanzt werden. Wegen der DNA-haltigen Tiermitochondrien enthalten die aus dem Ei entstehenden Embryo-Zellen auch Genmaterial der Kuh.

Lesen Sie dazu auch den Kommentar: Keine überstürzte Entscheidung!

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