Ärzte Zeitung, 20.06.2007

Datenbank über Stammzellen an der Charité geplant

BERLIN (ami). Eine europaweite Datenbank humaner embryonaler Stammzellen wird derzeit von der Charité Universitätsklinik Berlin gemeinsam mit dem Zentrum für Regenerative Medizin in Barcelona (Spanien) aufgebaut.

Die beiden Institutionen sollen das Register aller in den EU-Mitgliedsstaaten derzeit eingesetzten Stammzell-Linien gemeinsam betreiben. Das Projekt wird von der EU-Kommission mit etwa einer Million Euro gefördert und von Seiten der Charité durch das neu gegründete Berlin-Brandenburg Centrum für Regenerative Therapien (BCRT) koordiniert. Das Zentrum wird von der Charité und der Helmholtz-Gemeinschaft getragen.

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text
Weitere Beiträge aus diesem Themenbereich

Langes Arbeiten kann tödlich sein

Eine lange Wochenarbeitszeit erhöht das Risiko für Herzerkrankungen und Krebs. Forscher konnten die Stundenzahl sogar exakt angeben, ab der sich das Risiko stark erhöht. mehr »

Ausschuss reißt Frist des Gesetzgebers

Das neue Qualitätsmaß für Pflegeheime gerät in Verzug. Eine Studie bietet eine Alternative an. mehr »

Jeder dritte Demenz-Fall vermeidbar

Finge die Demenz-Prävention bereits in der Kindheit an, könne die Krankheit bei einem Drittel aller Erwachsenen verhindert werden – so eine Studie. mehr »