Ärzte Zeitung, 10.07.2014

Aus Hautproben

Produktionsstraße für Stammzellen geplant

BONN. Eine vollautomatisierte Produktionsstraße soll Stammzellen aus Hautproben herstellen. Ein Forscher-Konsortium will sie dann zum Beispiel in Nerven- und Herzmuskelzellen differenzieren und der Krankheits- und Wirkstoffforschung zur Verfügung stellen.

Das nordrhein-westfälische Ministerium für Innovation, Wissenschaft und Forschung fördere dieses Verfahren mit induziert pluripotenten Stammzellen (iPS) in den nächsten 18 Monaten mit 1,2 Millionen Euro, teilt die Uni Bonn mit.

Geplant ist, Zelllinien von Patienten genetisch zu reparieren und so den Krankheitsprozess besser zu verstehen. Auch sollen statt eines "Zellrasens" dreidimensionale Strukturen entstehen, wie Partikel von Hirn- oder Herzgewebe. (eb)

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Adiopositas-Op nötig, aber Kasse will nicht zahlen

Wenn der Antrag eines Adipositas-Patienten auf eine bariatrische Operation abgelehnt wird, bringt das Ärzte in eine schwierige Situation. Denn oft verschlechtert sich der Zustand des Betroffenen. mehr »

9 wichtige Forderungen, Analysen, Informationen

Fleißige Delegierte: In Freiburg wurde wieder eine große Palette an Themen abgearbeitet. mehr »

Immer mehr Nichtraucher erkranken an Lungenkrebs

In US-Kliniken tauchen immer häufiger Nichtraucher mit Lungenkrebs auf, vor allem Frauen sind betroffen. Das könnte am Passivrauchen liegen. mehr »