Direkt zum Inhaltsbereich

Wenn’s im Hals kratzt, gibt es Homöopathika zur Infektabwehr

FRANKFURT/MAIN (hbr). Krankheiten homöopathisch vorbeugen und eine schnelle Regeneration - das wollen viele Patienten. Wichtig ist dabei Schnelligkeit: "Wenn Sie mit Homöopathie arbeiten wollen, müssen Sie sofort handeln. Sie dürfen nicht warten, bis eine Erkrankung richtig ausbricht" sagt Johann Kees.

Veröffentlicht:

Der Allgemeinmediziner betreut den amtierenden deutschen Pokalsieger im Volleyball, das Team seiner Bodensee-Heimatstadt Friedrichshafen. Er setzt dabei auf Prävention und schnelle Reaktion. Denn Sportler können sich eigentlich keine Infekte leisten: Sie bringen schon bei einem einfachen Schnupfen entscheidend weniger Leistung. Und da die Volleyball-Saison nur vier Monate dauert, bleibt kaum Zeit zum Auskurieren. Die Spieler sollen also gar nicht erst krank werden, und falls es doch passiert, möglichst schnell wieder gesund.

Die Prävention beruht auf Homöopathie und der Zehn-Euro-Regel: Ein Spieler, der außerhalb der Halle ohne Kappe und Jacke erwischt wird, zahlt zehn Euro - solange, bis die Ehefrau des Trainers die Temperaturen für akzeptabel erklärt.

Denn Infekte, die zum Beispiel Husten, Schnupfen und Heiserkeit mit sich bringen, sind das Hauptproblem von Sportlern. Eine gute Immunabwehr ist also entscheidend. So beenden die meisten Leistungssportler ihre Karriere nicht wegen einer Verletzung, sondern wegen eines chronischen Infektes, sagte Kees auf einer Veranstaltung von Heel in Frankfurt am Main.

Er hat zum Beispiel mit dem präventiven Einsatz des Homöopathikums Traumeel® S gute Erfahrungen gemacht. Seine Volleyballer nehmen davon fünf Tabletten vor und fünf nach jedem Training: "Es wirkt vorbeugend und stimuliert das Immunsystem. Seitdem haben wir weniger Infekte."

Meldet sich trotzdem ein Kratzen im Hals, kommt es auf Schnelligkeit an. "Sie müssen sofort handeln", sagt Kees. Der Spieler erhält dann vom Arzt die sogenannte Immunspritze. "Das ist eine Mischung aus den Präparaten Traumeel® S, GrippHeel®, Lymphomyosot® und Engystol®."

Letzteres Präparat wird ebenfalls bei Erkältungen und grippalen Infekten angewandt. Die Applikation erfolgt intramuskulär. In die gegenüberliegenden Körperseite injiziert Kees zusätzlich eine Mischung aus Vitamin B6, B12 und Folsäure. Wenn der Patient weiter schwächelt, wiederholt sich der Vorgang nach einem Tag Pause.

Das schnelle Eingreifen verhindert oft, daß aus dem Kratzen im Hals ein Infekt wird. Auf jeden Fall verkürzt es die Krankheitsdauer. Das gilt auch bei anderen Patienten. "Jeder Patient kann genauso behandelt werden und profitiert genauso wie ein Leistungssportler. Das beobachte ich sehr häufig in meiner Praxis", betont Kees.

Das könnte Sie auch interessieren
Welche Rolle spielt Zink?

© Tondone | AdobeStock

Immunsystem unterstützen:

Welche Rolle spielt Zink?

Anzeige | Wörwag Pharma GmbH & Co. KG
Impf- und Zinkstatus im Blick

© Wörwag Pharma | KI-generiert

Bei Risikogruppen:

Impf- und Zinkstatus im Blick

Anzeige | Wörwag Pharma GmbH & Co. KG
Wann die Zinkversorgung knapp werden könnte

© artemidovna | AdobeStock

Ernährungsfallen:

Wann die Zinkversorgung knapp werden könnte

Anzeige | Wörwag Pharma GmbH & Co. KG
Überzeugende Real-World-Daten zur Langzeitprophylaxe

© AndreasReh, Ljupco, tinydevil, shapecharge | istock

rHWI

Überzeugende Real-World-Daten zur Langzeitprophylaxe

Anzeige | MIP Pharma GmbH
Antibiotikum mit antimykotischen Zusatznutzen

© Dr_Microbe | Adobe Stock

In vitro-Studien

Antibiotikum mit antimykotischen Zusatznutzen

Anzeige | MIP Pharma GmbH
Therapie bei unkomplizierter Zystitis

© Dr_Microbe | Adobe Stock

Evidenz, Resistenz & Wirksamkeit

Therapie bei unkomplizierter Zystitis

Anzeige | MIP Pharma GmbH
Kommentare
Sonderberichte zum Thema
Abb. 1: Empagliflozin reduzierte auch bei niedriger Ausgangs-eGFR die Progression der chronischen Nierenkrankheit (Test für Heterogenität/Trend: a) 12=0,06, p=0.81; b) 12=6,31, p=0,012)

© Springer Medizin Verlag, modifiziert nach [6]

Chronische Nierenkrankheit

SGLT2-Inhibition: Nephroprotektiv auch bei stark erniedrigter eGFR

Sonderbericht | Mit freundlicher Unterstützung von: Boehringer Ingelheim Pharma GmbH & Ko KG, Ingelheim am Rhein
Abb. 2: Sekundärer Endpunkt der BOREAS-Studie: Veränderung der Lungenfunktion unter Dupilumab versus Placebo

© Springer Medizin Verlag, modifiziert nach [2]

Typ-2-Inflammation bei COPD

Bessere Lungenfunktion und mehr Lebensqualität durch IL-4/-13-Hemmung

Sonderbericht | Mit freundlicher Unterstützung von: Sanofi-Aventis Deutschland GmbH, Berlin, und Regeneron GmbH, München
Abb. 1: AIO-KRK-0424/ass-Registerstudie: Leitlinienadhärenz

© Springer Medizin Verlag, modifiziert nach [5]

BRAFV600E-mutiertes mCRC nach systemischer Vortherapie

Registerstudie weist auf Defizite in der Umsetzung der Leitlinienempfehlungen hin

Sonderbericht | Mit freundlicher Unterstützung von: Pierre Fabre Pharma GmbH, Freiburg
Vorteile des Logins

Über unser kostenloses Login erhalten Ärzte und Ärztinnen sowie andere Mitarbeiter der Gesundheitsbranche Zugriff auf mehr Hintergründe, Interviews und Praxis-Tipps.

Haben Sie schon unsere Newsletter abonniert?

Von Diabetologie bis E-Health: Unsere praxisrelevanten Themen-Newsletter.

Jetzt neu jeden Montag: Der Newsletter „Allgemeinmedizin“ mit praxisnahen Berichten, Tipps und relevanten Neuigkeiten aus dem Spektrum der internistischen und hausärztlichen Medizin.

Top-Thema: Erhalten Sie besonders wichtige und praxisrelevante Beiträge und News direkt zugestellt!

Newsletter bestellen »

Top-Meldungen
Lesetipps
Blick in ein Blutgefäß

© Superrider / Stock.adobe.com

Hypercholesterinämie

Lipidsenker klug kombinieren

Person mit Bauchschmerzen, vor ihr ein Glas Wasser und Säureblocker

© DebbyMelindaYanti / Generated with AI / Stock.adobe.com

Deprescribing PPI

Protonenpumpenhemmer absetzen: Wie das am besten gelingt