Ärzte Zeitung, 04.06.2007

WIRKSTOFFE IN DER HOMÖOPATHIE

Thuja occidentalis, der Lebensbaum

Thuja occidentalis mit ihrem würzigen Duft ist bei uns beliebt als ganzjährig grüne Hecke. Foto: ug

Der immergrüne Abendländische Lebensbaum, Thuja occidentalis, ist eine Nadelbaum-Art aus der Familie der Zypressengewächse (Cupressaceae). Die Thuja occidentalis ist in Ostkanada und den nordöstlichen USA mit einem Hauptverbreitungsgebiet rund um die Großen Seen heimisch. Dort gehört er zu den bedeutendsten Waldbaumarten.

In Europa wird er überall häufig angepflanzt, etwa als ganzjährig blickdichte Hecke. Die homöopathische Tinktur wird aus den würzig riechenden, frischen Zweigspitzen bereitet, die im Frühjahr vor der Blütezeit gesammelt werden.

Leitsymptome:

  • Chronische Erkältungen, Katarrhe mit gelblich grünen, dicken, eitrigen Absonderungen aus Nase, Ohr, Rachen, Vagina, Harnröhre
  • Warzen von fleischigem, auch blumenkohlartigem Aussehen, die bluten oder nässen können
  • Polypen, etwa in Nase, Uterus oder Dickdarm
  • Weiche, abblätternde oder spröde Nägel mit Dellen
  • Starkes Schwitzen an unbekleideten Stellen (Gesicht, Hals); Hautausschläge nur an bedeckten Körperstellen; fettige und unreine Haut
  • Verschlechterung der Beschwerden durch Kälte, Nässe, Nebel; Besserung durch Wärme, Bewegung und wenn Absonderungen in Gang kommen (etwa Schweiß, Schnupfen oder Ausfluss)

Bewährt bei: Polypen, Warzen, Nagelstörungen

Weitere Beiträge zur Serie:
"Homöopathie in der Praxis"

Folge 14

Folge 13

Folge 12

Folge 11

Folge 10

Folge 9

Folge 8

Folge 7

Folge 6

Folge 5

Folge 4

Folge 3

Folge 2

Folge 1

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