Ärzte Zeitung, 17.07.2007

BUCHTIPP DES TAGES

Homöopathie für die Kitteltasche

Klein, biegsam, abwaschbar und voller praktischer Infos zur homöopathischen Behandlung - aus der Reihe "für die Kitteltasche" des Deutschen Apotheker Verlags in Stuttgart gibt es für Ärzte und Apotheker ein handliches, überschaubares Buch. Damit lassen sich bei akuten und auch bei einigen chronischen Beschwerden schnell homöopathische Arzneimittel empfehlen.

Das Buch weist für 100 häufige Beschwerden den Weg zur richtigen homöopathischen Arznei. Es gibt auch Kapitel zu Schwangerschaft, Geburt, Stillzeit sowie zu Beschwerden von Säuglingen und Kindern. In einem zweiten Teil sind 144 der wichtigsten Homöopathika mit allen prägnanten Details aufgelistet.

Angegeben sind jeweils die Nummern der Herstellungsvorschriften des Homöopathischen Arzneibuchs. Erwähnt wird auch, ob eine positive Bewertung durch die Kommission D des heutigen Bundesinstituts für Arzneimittel und Medizinprodukte vorliegt. Neu in der aktuellen dritten Auflage sind Empfehlungen für eine homöopathische Hausapotheke. (ug)

Matthias Eisele, Karl-Heinz Friese, Gisela Notter und Anette Schlumpberger: Homöopathie für die Kitteltasche. Indikations- und wirkstoffbezogene Beratungsempfehlungen. Deutscher Apotheker Verlag, Stuttgart. 3., überarbeitete Auflage 2006, 18 Euro. ISBN 978-3-7692-3961-4.

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text
Weitere Beiträge aus diesem Themenbereich

Gefahr im Vekehr oder alles im grünen Bereich?

Patienten, die Cannabispräparate in Dauermedikation haben, dürfen am Straßenverkehr teilnehmen. Eine wissenschaftliche Debatte über ein erhöhtes Verkehrssicherheitsrisiko wurde noch nicht geführt. mehr »

Frau hat keinen Anspruch auf Schmerzensgeld

Hat eine Frau Anspruch auf Schmerzensgeld, wenn ein Arztfehler zu Impotenz des Mannes führt? Das OLG Hamm verneint – und gibt eine Begründung. mehr »

Tausende Pfleger ergreifen die Flucht

Großbritannien gehen die Pflegekräfte aus: Zu groß ist die Unzufriedenheit mit dem System. Sie zeigt sich zunehmend auch bei Patienten. mehr »