Ärzte Zeitung, 24.08.2004

BUCHTIP

Wesentliches zur Neuraltherapie

Vor dem Hintergrund, daß das Anbieten von IGeL in der Praxis immer wichtiger wird, wird die Neuraltherapie vielleicht auch für Kollegen interessant, die sich bisher nicht mit dieser Behandlungsform beschäftigt haben.

Als Überblick und Grundlage, um die Therapie kennenzulernen und einfache Formen anzuwenden, ist das Buch "Neuraltherapie in der Praxis" eine sinnvolle Anschaffung. Knapp und übersichtlich werden darin Grundlagen, also Herkunft der Therapie, physiologische Basis, typische Phänomene und Begriffe wie Huneke-Phänomen, sowie die Techniken, Komplikationen und Therapeutika beschrieben. Im zweiten Teil des Buches wird auf spezielle Indikationen, etwa Beschwerden im Kopfbereich oder Sprunggelenk, eingegangen. (slp)

Klaus G. Weber: Neuraltherapie in der Praxis. Sonntag Verlag Stuttgart 2004, 2., völlig neu bearbeitete Auflage, 143 Seiten, 88 Abb., 39,95, ISBN 3-8304-9036-4

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Körperlich aktive Kinder werden seltener depressiv

Bewegen sich Kinder viel, entwickeln sie in den kommenden Jahren seltener depressive Symptome. Viel körperliche Aktivität könnte daher präventiv wirken. mehr »

Generelle Landarztquote ist vom Tisch

Der Masterplan Medizinstudium 2020 ist in trockenen Tüchern. Länder können, müssen aber keine Zulassungsquote für Landärzte in spe festlegen. mehr »

Star Trek und die Ethik der Medizin

Ärztliche Fortbildung sind immer dröge Veranstaltungen? Eine Veranstaltung in Frankfurt ist der medizinethischen Wertewelt von Raumschiff Enterprise auf den Grund gegangen - und zeigt, was Ärzte aus der Serie lernen können. mehr »