Ärzte Zeitung, 23.03.2006

Mistelpräparat ausgezeichnet

Preis des H. G. Creutzfeldt-Instituts für Helixor®

HAMBURG (nie). Das H. G. Creutzfeldt-Institut in Kiel hat vor kurzem seinen ersten Naturheilkunde-Preis verliehen. Ausgezeichnet wurde das Mistelpräparat Helixor® für die Anwendung in der Onkologie.

Dr. Fritz Kimmich (li), Helixor, und Prof. Wulf-D. Möller, H. G. Creutzfeldt-Institut, mit dem Preis. Foto: Pharma Consulting

"Damit wird ein Medikament gewürdigt, das nach Erfahrung vieler renommierter Krebsspezialisten inzwischen als unverzichtbarer Bestandteil einer rationalen Tumortherapie gilt", sagte Professor Burkhard Weisser, Internist an der Universität Kiel, in seiner Laudatio in Hamburg.

Das ausgezeichnete Präparat ist ein Produkt des Unternehmens Helixor mit Sitz in Fischermühle südlich von Tübingen. Für die Herstellung des Mistel-Gesamtextraktes, der in mehreren Konzentrationen verfügbar ist, verwendet das Unternehmen Apfel-, Kiefer- und Tannenmisteln aus Deutschland und Frankreich, die vier Mal im Jahr geerntet werden. Anthroposophische Mistel-Gesamtextrakte sind in der Tumortherapie verordnungsfähig.

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Körperlich aktive Kinder werden seltener depressiv

Bewegen sich Kinder viel, entwickeln sie in den kommenden Jahren seltener depressive Symptome. Viel körperliche Aktivität könnte daher präventiv wirken. mehr »

Generelle Landarztquote ist vom Tisch

Der Masterplan Medizinstudium 2020 ist in trockenen Tüchern. Länder können, müssen aber keine Zulassungsquote für Landärzte in spe festlegen. mehr »

Star Trek und die Ethik der Medizin

Ärztliche Fortbildung sind immer dröge Veranstaltungen? Eine Veranstaltung in Frankfurt ist der medizinethischen Wertewelt von Raumschiff Enterprise auf den Grund gegangen - und zeigt, was Ärzte aus der Serie lernen können. mehr »