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Studie legt nahe: Anabole Steroide machen süchtig

NEU-ISENBURG (Smi). Anabol-androgene Steroide können nicht nur psychisch, sondern auch körperlich abhängig machen. Das legt eine Studie an Hamstern nahe, die Forscher der University of Southern California’s Keck School of Medicine auf dem 44. Jahrestreffen des American College of Neuropsychopharmacology in Waikoloa auf Hawaii vorgestellt haben.

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Die Neurobiologin Ruth Wood implantierte den Hamstern Kanülen ins Gehirn, mit denen sie sich Steroide selbst verabreichen konnten. Die Tiere verbrachten daraufhin vier Stunden am Tag in Räumen mit Zugang zu zwei verschiedenen Mechanismen.

Wenn sie den aktiven Mechanismus betätigten, empfingen sie ein Mikrogramm Testosteron oder ein anderes Steroid wie Nandrolon, Drostanolon, Stanozolol oder Oxymetholon, bei einem inaktiven Zugang erhielten sie nichts.

Ein Computer erfaßte die Versuche der Hamster, den einen oder den anderen Mechanismus zu betätigen. Die Tiere nutzten die Anabolika-Zugänge deutlich häufiger, wobei sie Testosteron, Nandrolon und Drostanolon bevorzugten.

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