Ärzte Zeitung, 17.02.2004

Steuer für Krachmacher

Umweltverbände fordern Lärmbekämpfung an der Quelle

BERLIN (dpa). Mehrere Umweltverbände haben wirksame Maßnahmen zum Lärmschutz einschließlich einer Steuer für Lärmverursacher verlangt.

Bei Überschreitung eines Lärmpegels von 55 Dezibel tagsüber und 45 Dezibel nachts müsse es einen Rechtsanspruch auf Lärmschutz geben, forderten der Bund für Umwelt und Naturschutz (BUND) und andere Organisationen in Berlin.

"Lärm muß einen Preis haben, damit sich lärmarmes Verhalten auch lohnt", hieß es. Statt Lärmschutzmauern zu installieren müsse Lärm an der Quelle bekämpft werden. Zwei Drittel aller Bürger gäben bei Umfragen an, sich durch Lärm belästigt zu fühlen.

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Umweltmedizin (1121)

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