Ärzte Zeitung, 27.08.2004

Bayern klärt über Gefahren durch Radon auf

MÜNCHEN (sto). Um den Gesundheitsschutz bei höheren Radon-Konzentrationen in Wohnhäusern zu verbessern, hat das Bayerische Gesundheitsministerium jetzt eine Informationsoffensive gestartet.

Höhere Konzentrationen des natürlich vorkommenden, radioaktiven Edelgases Radon gibt es vor allem im ostbayerischen Raum und im östlichen Voralpengebiet. Mit einfachen Maßnahmen wie etwa durch regelmäßiges Lüften oder durch das Abdichten von Fenstern und Türen können höhere Radonwerte in Gebäuden reduziert und damit das Lungenkrebs-Risiko vermindert werden, so das Ministerium.

Um Abhilfe schaffen zu können, müssen Hausbewohner über das natürliche Radon-Vorkommen in ihrer Gegend informiert sein. Daher gibt es ab sofort Informationen rund ums Radon auf der Homepage des Ministeriums.

Infos: www.stmugv.bayern.de/de/strahl/radon/index.htm und ab September auch als gedruckte Informationsbroschüre.

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text
Weitere Beiträge aus diesem Themenbereich

Werden europäische Männer immer unfruchtbarer?

Männern haben immer weniger Spermien. Direkte Rückschlüsse auf Fruchtbarkeit erlaubt das nicht – es könnte aber nur die Spitze eines Eisbergs gesundheitlicher Probleme sein. mehr »

Psychotherapie soll künftig Unifach werden

Ein einheitliches Berufsbild, Studium an der Uni. Die Psychotherapeutenausbildung steht vor umwälzenden Veränderungen. Kritiker vermissen beim Entwurf aber Konkretes zum Thema Weiterbildung. mehr »

Ist die menschliche Entwicklung am Ende?

Über Hunderttausende von Jahren ist der Mensch zu dem geworden, was er heute ist. Und nun? Ein Grimme-Preisträger fragt sich, ob Unsterblichkeit erstrebenswert ist und wohin uns die Evolution führen wird - oder kann der Mensch sie austricksen? mehr »