Ärzte Zeitung, 11.05.2005

Nach langer Bildschirmarbeit zieht’s im Nacken

BOCHUM (FHV). Langes Arbeiten am Bildschirm führt offenbar vermehrt zu Schmerzen im Nacken und in den Schulter. Darauf deutet eine Befragung bei 138 Mitarbeitern eines Verwaltungsbetriebes.

Bisher gibt es kaum Studien dazu, ob Bildschirmarbeit den Bewegungsapparat tatsächlich schädigt, wie Dr. Falk Liebers von der Bundesanstalt für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin in Berlin gesagt hat.

Bei der jetzigen Studie hatten innerhalb eines Jahres 67 Prozent der Mitarbeiter Schmerzen in den Armen und im Nacken. Am häufigsten waren Schmerzen im Nacken gefolgt von Problemen in der rechten und der linken Schulter sowie der Brustwirbelsäule.

Andere Gelenkregionen seien zu weniger als 15 Prozent betroffen gewesen. Die Rate solcher Beschwerden stieg mit dem Lebensalter und der Arbeitsdauer am Computer. Frauen waren zudem häufiger betroffen als Männer. Menschen, die am Bildschirm arbeiten, sollten daher ununterbrochenes Sitzen sowie einseitige Kopf- und Körperhaltung vermeiden, sagte Liebers.

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Sind Computer bald die besseren Psychotherapeuten?

Immer mehr Online-Psychotherapien drängen auf den Markt. Die meisten sind weder besonders einfühlsam noch allzu intelligent. Dennoch sind die Erfolge erstaunlich. mehr »

Kollege Computer, übernehmen Sie!

Eine computer-basierte Verhaltenstherapie kann Insomnie-Patienten den Schlaf zurückgeben. Der Erfolg ist ähnlich gut wie durch menschliche Therapeuten, bescheinigt ein kalifornischer Professor. mehr »

Kein frisches Geld in Sicht

Die umfassende Studien-reform soll zunächst ohne zusätzliches Geld auskommen. Darauf haben sich Bund und Länder geeinigt, wie aus dem vertraulichen Papier hervorgeht. mehr »