Ärzte Zeitung, 03.11.2005

Verein bietet Hilfe für umweltbedingt Erkrankte an

NEU-ISENBURG (eb). Fünf Prozent der Bevölkerung seien durch Umwelteinflüsse krank, hat der Verein zur Hilfe umweltbedingt Erkrankter mitgeteilt. Den Betroffenen zu helfen, ist Ziel des Vereins.

Kleinkinder seien durch Schadstoffe in der Umwelt besonders gefährdet, so Dr. Frank Bartram, Umweltmediziner und Gründungsmitglied. Kleinkinder nehmen beim Krabbeln Schadstoffe und Staub über Schleimhäute und Atemwege auf. Ihr Entgiftungsystem sei nicht so ausgereift wie bei Erwachsenen, so Bartram.

In dem Verein haben sich Umweltmediziner und andere Ärzte zusammengeschlossen. Sie wollen Betroffenen nicht nur bei der Diagnosestellung helfen, sondern auch bei der Sanierung des Wohnumfeldes. Unterstützung soll es auch für umweltmedizinisch anerkannte Therapien geben.

Dazu wolle der Verein die nötigen Mittel beschaffen. Zudem will der Verein auch den Informationsaustausch zu Themen wie feinstaubbedingte Erkrankungen, multiple Chemikaliensensitivität und chronisches Müdigkeitssyndrom fördern.

Weitere Informationen unter www.umweltbedingt-erkrankte.de

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Umweltmedizin (1121)

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