Ärzte Zeitung, 28.02.2006

Bosnischer Fluß mit giftigem Kühlöl verseucht

MOSTAR (dpa). In Bosnien bahnt sich eine Umweltkatastrophe an. Am späten Sonntag sind aus einer Stromumspannungsstelle des Elektrizitätswerks Jablanica im Süden des Landes fast 18 Tonnen hochgiftigen Kühlöls in den Fluß Neretva ausgeflossen. Das Wasser der Neretva, die in die Adria fließt, wird als Trinkwasserreservoir für mehrere Städte benutzt, gab die Polizei in Mostar gestern bekannt.

Sowohl Bosnien als auch Kroatien hätten Sondermaßnahmen zum Auffangen der gesamten Menge des Industrie-Öls unternommen. Kroatien will einen Damm errichten, um das verseuchte Wasser noch vor der Flußmündung aufzufangen.

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Bundestag macht den Weg frei für Cannabis auf Rezept

13:12Ärzte können Hanf als verschreibungspflichtiges Medikament verordnen. Nach jahrelanger Debatte hat das Parlament heute den Umgang mit Cannabis als Medizin völlig neu geregelt. Krankenkassen müssen die Kosten im Regelfall erstatten. mehr »

Kein Schmerzensgeld für die künstliche Ernährung des Vaters

Das Münchener Landgericht hat die Klage gegen einen Hausarzt, der einen Patienten vermeintlich unnötig lange künstlich ernähren ließ, abgewiesen. Gleichwohl attestierte es einen Behandlungsfehler. mehr »

Droht Briten eine zweite Creutzfeldt-Jakob-Welle?

In Großbritannien ist ein Mann an einer ungewöhnlichen Creutzfeldt-Jakob-Erkrankung gestorben. Dies nährt Befürchtungen, wonach mehr als 20 Jahre nach der BSE-Krise eine zweite Erkrankungswelle ansteht. mehr »