Ärzte Zeitung, 11.10.2010

Nach Unglück in Ungarn hohe Arsenbelastung

WIEN (mut). Bei dem Unglück in einem ungarischen Aluminiumwerk wurden große Mengen Arsen und Quecksilber freigesetzt, teilt Greenpeace mit. Die Organisation hatte Proben im österreichischen Umweltbundesamt analysieren lassen.

Dabei wurden im Schlamm Konzentrationen von 110 mg/kg Arsen, 1,3 mg/kg Quecksilber und 660 mg/kg Chrom nachgewiesen. Dies bedeutet, dass etwa 50 Tonnen Arsen sowie fünf Tonnen Quecksilber beim Bruch des Rotschlamm-Reservoirs in die Umwelt gelangt sind.

Greenpeace wirft der ungarischen Regierung vor, Informationen über die Giftigkeit des Schlamms verheimlicht zu haben.

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