Forscher züchten Mäuse fast ganz ohne Fettgewebe

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NEW YORK (ple). US-Forscher haben ein Tiermodell geschaffen, mit dem sich der Fettmetabolismus besser als bisher erforschen läßt. Es handelt sich um genetisch veränderte Mäuse, bei denen sich der Abbau des Fettgewebes an- und abschalten läßt.

Werden die Tiere während ihrer Entwicklung mit einer bestimmten Substanz behandelt, sterben die Fettzellen durch Apoptose, also den programmierten Zelltod. Die Tiere haben dann kaum noch Fettgewebe, und sind Glukose-intolerant; die Insulinsekretion läßt sich kaum durch Glukose stimulieren. Zudem lassen sich bei diesen Mäusen nur schlecht Entzündungen hervorrufen. Schließlich fressen die Tiere unabhängig von der Menge an Leptin, das den Appetit reguliert. Wird die Behandlung beendet, dann entwickeln sich wieder funktionstüchtige Fettzellen.

An ihrem Tiermodell haben die Forscher, die heute in der Online-Ausgabe von "Nature Medicine" über ihr Forschungsergebnis berichten, zumindest eines schon gelernt: Daß nämlich der Abbau von Fettgewebe als einfache Maßnahme gegen Typ-2-Diabetes offenbar nicht ausreicht.

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