Ärzte Zeitung, 11.01.2007

Abnehmen, egal wie, schützt die Gefäße

BALTIMORE (mut). Je mehr Patienten abnehmen, umso besser für die Gefäße. Das gilt auch dann, wenn sich Dicke die überschüssigen Pfunde einfach wegoperieren lassen.

Darauf deuten Daten einer Meta-Analyse, bei der Forscher schauten, wie sich Werte für C-reaktives Protein (CRP) beim Abnehmen verändern. CRP ist ein endothelialer Entzündungsmarker. Je höher der CRP-Wert, umso höher ist das Risiko für Herzinfarkt und Schlaganfall. Als normal gelten Werte bis 10 mg/l.

Die Forscher analysierten 33 Studien, bei denen übergewichtige Patienten entweder durch Diäten und Veränderungen ihrer Lebensgewohnheiten oder durch eine Op Gewicht verloren. Das Ergebnis: Mit Diäten und Sport verloren die Patienten im Schnitt 6,2 kg, der CRP-Wert sank dabei um 0,9 mg/l. Mit Operationen verloren die Patienten im Schnitt 33 kg, der CRP-Wert sank dabei um 4,5 mg/l. Egal also, wie die Patienten ihr Gewicht verloren, pro Kilo sank der Wert um etwa 0,13 mg/l (Arch Intern Med 167, 2007, 31).

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