Diabetes

Sammeln Sie CME-Punkte - 30 Tage kostenlos mit e.Med
Modul: Strategien zur Gewichtsreduktion bei Typ-2-Diabetes

Weitere Module zu anderen Themen auf der Startseite unserer Sommerakademie
Ärzte Zeitung, 12.04.2007

Sterberate Dicker ist hoch auf Intensivstationen

MÜNCHEN (eb). Adipöse Patienten haben Nachteile, wenn sie operiert werden oder eine intensivmedizinische Behandlung benötigen. So hat eine Studie mit fast 1400 chirurgischen Intensivpatienten ergeben: Jeder Dritte mit einem BMI über 40 starb. Die Sterberate Normalgewichtiger lag bei zwölf Prozent. Das hat die Deutsche Gesellschaft für Chirurgie mitgeteilt.

Hinzu komme bei sehr stark Übergewichtigen: Sie benötigen für Injektionen längere Nadeln und auch spezielle Beatmungsschläuche. Auch sind Operationstische, Betten und Röntgenapparate nötig, die einem großen Leibesumfang und hohen Gewicht angepasst sind sowie motorbetriebene Betten, da die Kraft der Pfleger nicht ausreicht, die Patienten zu bewegen. Auch die Medikamentendosierung sei häufig schwierig. Es fehlten für viele Medikamente Studienergebnisse, wie aufgrund des Übergewichts dosiert werden muss.

Chirurgie und Adipositas ist Thema beim Chirurgenkongress vom 1. bis 4. Mai in München: www.chirurgie2007.de

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text
Weitere Beiträge aus diesem Themenbereich

Was schützt wirklich vor der prallen Sonne?

Auch beim Sonnenschutz setzen immer mehr Menschen auf Naturprodukte. Forscher haben die Schutzwirkung von Samen und Ölen untersucht - mit zwiegespaltenem Ergebnis. mehr »

"Abwarten und Teetrinken geht nicht mehr"

Unser London-Korrespondent Arndt Striegler beobachtet die Brexit-Verhandlungen hautnah - und ist verwundert über die May-Regierung, während die Ärzte immer mehr in Panik verfallen. mehr »

Pflege bleibt Problembereich

Der Abrechnungsbetrug im Gesundheitswesen ist 2016 drastisch zurückgegangen. Die erweiterten Kontrolloptionen der Leistungsträger müssen aber erst noch Wirkung zeigen. mehr »