Ärzte Zeitung, 23.02.2009

Mehr Fehlbildungen bei Kindern adipöser Frauen

NEU-ISENBURG (ikr). Adipöse Schwangere haben ein höheres Risiko für Kinder mit angeborenen Fehlbildungen als normalgewichtige Frauen (JAMA 301, 2009, 636). So ist nach einer aktuellen Metaanalyse das Risiko für ein Kind mit Neuralrohrdefekt bei adipösen Frauen 1,9-fach erhöht. Und das Risiko für ein Kind mit Spina bifida ist mehr als verdoppelt. Adipöse Frauen bringen außerdem deutlich mehr Kinder mit Analatresie und Hydrozephalus zur Welt.

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Hypertonie in jungen Jahren erhöht Risiko für den Nachwuchs

Das Alter, in dem sich ein Bluthochdruck manifestiert, beeinflusst nicht nur die persönliche Prognose eines Patienten, sondern wohl auch das Erkrankungsrisiko seiner Kinder. mehr »

Medienanamese künftig Bestandteil der U-Untersuchungen?

Schon bei Babys und Kleinkindern machen sich die Folgen übermäßigen Medienkonsums bemerkbar. Das geht aus der neuen BLIKK-Studie hervor. Pädiater reagieren besorgt. mehr »

Deutsche überschätzen Ebola-Gefahr und unterschätzen Masern

Im Mittelpunkt medialer Berichterstattung stehen meist große globale Bedrohungen wie Ebola und Zika. Doch Experten haben ganz andere übertragbare Erkrankungen im Visier. mehr »