Ärzte Zeitung, 27.07.2009

Migrantenkinder bringen oft zu viel auf die Waage

ULM(hub). Knapp 17 Prozent der Kinder im Alter von sechs bis neun Jahren sind übergewichtig, knapp 4 Prozent sind adipös. Das hat eine Studie aus Ulm mit etwa 1100 Grundschülern ergeben (Eur J Ped online). Dabei gibt es einen deutlichen Unterschied bei Kindern mit und ohne Migrationshintergrund: Sind von Schülern ohne einen solchen Hintergrund 13 Prozent übergewichtig und 2 Prozent adipös, sind es bei Migranten 24 Prozent und knapp 7 Prozent. Während es bei Nicht-Migranten eher die Mädchen sind, die zu viele Kilo auf die Waage bringen, gibt es bei Migranten ein deutliches Übergewicht auf Seiten der Jungen: Bei ihnen sind knapp 10 Prozent adipös, bei Mädchen knapp 4 Prozent.

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

So schädlich fürs Herz wie Cholesterin

Depressionen steigern bei Männern das Risiko fürs Herz ähnlich stark wie hohe Cholesterinwerte oder Fettleibigkeit. Das ergab eine aktuelle Analyse der KORA-Studie. mehr »

Den Berg im eigenen Tempo erklimmen

Medizinstudentin Solveig Mosthaf fühlt sich im Studium manchmal, als würde sie einen steilen Berg hinauf kraxeln. Sie wünscht sich mehr Planungsfreiheit – und die Möglichkeit, eigene Wege zu gehen. mehr »

Positive HPV-Serologie bringt bessere Prognose

Bei Patienten mit Kopf-Hals-Tumor ist eine positive HPV-16-Serologie mit einem verbesserten Überleben assoziiert. Das bestätigt jetzt eine US-Studie. Demnach liegt die Wahrscheinlichkeit für ein Fünf-Jahres-Überleben sogar 67 Prozent höher. mehr »