Ärzte Zeitung, 05.02.2010

Übergewicht jeder Art erhöht das Thromboserisiko

NEU-ISENBURG (ikr). Übergewicht - egal mit welcher Methode es ermittelt wird - ist ein unabhängiger Risikofaktor für venöse Thromboembolien (VTE). Das hat eine dänische Studie ergeben (Circulation Online).

Die Forscher haben mehr als 56  000 Personen mittleren Alters, bei denen nach Übergewicht gefahndet wurde, zehn Jahre lang nachuntersucht. In dieser Zeit gab es 641 VTE-Ereignisse. Wie sich herausstellte, war das VTE-Risiko um so höher, je stärker das Übergewicht der Studienteilnehmer war.

Das galt für die Männer und auch für Frauen und unabhängig davon, ob das Übergewicht über eine Messung des Körpergewichts, eine Bestimmung des Body Mass Index, eine Messung des Hüftumfanges oder Taillenumfanges oder aber über die Messung der Gesamtkörperfettmasse ermittelt worden war.

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Luftschadstoffe beeinträchtigen viele Organsysteme

Die Lunge gilt zwar als Eintrittspforte für Schadstoffe aus der Luft, kurz- und langfristige Gesundheitsschäden scheinen jedoch vor allem im Herzkreislaufsystem aufzutreten. mehr »

Kompromissvorschlag wieder zurückgezogen

Kaum verkündet, ist der Kompromiss zur Pflegeausbildung auch schon wieder vom Tisch. Die genauen Gründe sind unklar. mehr »

Für die Union ist Substitution von Ärzten kein Tabu

Nichtärztliche Gesundheitsberufe sollen stärker in die Versorgung eingebunden werden, fordert die Union. Ärztepräsident Montgomery benennt die Fallstricke für solche Pläne. mehr »