Nerven im Verdauungstrakts fördert Adipositas

NANTES/MÜNCHEN (eb). Eine zucker- und fettreiche Diät verhindert die Zerstörung der Nervenzellen des enterischen Nervensystems (ENS) - mehr als 100 Millionen Neuronen entlang des Verdauungstrakts - und fördert dadurch Adipositas.

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Das haben Forscher des französischen Instituts für Gesundheitswesen und medizinische Forschung Inserm in Zusammenarbeit mit der TU München herausgefunden.

Die Forscher haben gezeigt, dass die Diät, wenn sie jungen Mäusen verabreicht wird, den Verlust an ENS-Neuronen vorbeugt, während diese Nervenzellen bei den Kontrolltieren verschwinden.

Sie vermuten, dass die Diät, indem sie die natürliche Entwicklung des ENS verhindert, den Verdauungstrakt daran hindert, sich an eine entsprechende Diät im Erwachsenenalter anzupassen.

Schnelle Magenentleerung

Der "junge" Phänotyp des ENS würde so erhalten bleiben und einer Lebensperiode entsprechen, bei der die Nahrungsaufnahme maximal ist.

Bei Tieren, die eine zucker- und fettreiche Diät erhalten, verläuft die Magenentleerung zu schnell. Dadurch nehmen die Sättigungssignale ab und die Nahrungsaufnahme wird erhöht, was die Adipositas-Entwicklung begünstigen könnte.

Das gleiche Phänomen der beschleunigten Magenentleerung wird auch bei Adipositas- Patienten beobachtet.

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