Diabetes

Sammeln Sie CME-Punkte - 30 Tage kostenlos mit e.Med
Modul: Strategien zur Gewichtsreduktion bei Typ-2-Diabetes

Weitere Module zu anderen Themen auf der Startseite unserer Sommerakademie
Ärzte Zeitung App, 07.04.2014

Kommentar

Das dicke Erbe Adipositas

Von Dagmar Kraus

Manche sagen ja, sie nähmen schon zu, wenn sie nur ein Kuchenstück anschauen würden. Das ist natürlich Humbug: Der Körper kann nur Fettreserven anlegen, wenn er ausreichend oder übermäßig mit Kalorien versorgt wird.

Dass dabei offenbar auch die Gene eine wichtige Rolle bei der Gewichtszunahme spielen, bekräftigte jetzt erst wieder eine US-amerikanische Studie. Die Probanden, die sich ähnlich ungesund ernährten - Maß war die Menge an frittiertem Fast-Food - und ähnlich wenig bewegten, waren keineswegs gleich dick. Zwar bestimmte die Essgewohnheit entscheidend das Körpergewicht, je mehr Fast-Food umso dicker.

Doch die verdrückte Menge an Hamburgern und Co pro Woche entschied nicht über den tatsächlichen BMI. Wer viel Fast-Food aß und gleichzeitig eine genetische Prädisposition zum Übergewicht hatte, brachte mehr auf die Waage als Burger-Liebhaber mit einem genetisch günstigeren Profil.

So weit, so gut. Doch wie lässt sich diese Erkenntnis mit Blick auf die immer dicker werdende westliche Bevölkerung nutzen?

Die Studienautoren empfehlen im Prinzip allen, wenig oder kein Fast-Food zu essen. Das hätte man allerdings auch ohne Genanalyse sagen können.

Lesen Sie dazu auch:
Harte Wahrheit: Verzicht allein hält die Taille schlank

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text
Weitere Beiträge aus diesem Themenbereich

Langes Arbeiten kann tödlich sein

Eine lange Wochenarbeitszeit erhöht das Risiko für Herzerkrankungen und Krebs. Forscher konnten die Stundenzahl sogar exakt angeben, ab der sich das Risiko stark erhöht. mehr »

Ausschuss reißt Frist des Gesetzgebers

Das neue Qualitätsmaß für Pflegeheime gerät in Verzug. Eine Studie bietet eine Alternative an. mehr »

Jeder dritte Demenz-Fall vermeidbar

Finge die Demenz-Prävention bereits in der Kindheit an, könne die Krankheit bei einem Drittel aller Erwachsenen verhindert werden – so eine Studie. mehr »