Ärzte Zeitung App, 04.12.2014

Adipositas

Jeder Zweite an Rhein und Ruhr ist zu dick

KÖLN. Die Hälfte aller Erwachsenen in Nordrhein-Westfalen ist übergewichtig. Nach Angaben des Statistischen Landesamtes hatten im vergangenen Jahr 52,8 Prozent der über 18-Jährigen einen Body-Mass-Index (BMI) von 25 und mehr. Zum Vergleich: 2005 waren es 49,4 Prozent. Der Anteil der Übergewichtigen ist bei den Männern mit 62,4 Prozent deutlich größer als bei den Frauen (43,4 Prozent).

Der durchschnittliche BMI im bevölkerungsreichsten Bundesland betrug 25,9. Der höchste Durchschnittswert wurde dabei für Gelsenkirchen mit 26,8 ermittelt, der niedrigste für Münster (24,7). Die Ergebnisse basieren auf einer freiwilligen Zusatzbefragung zum Mikrozensus, bei dem ein Prozent der Bevölkerung befragt wird. (iss)

[04.12.2014, 09:30:06]
Dr. Wolfgang P. Bayerl 
die Überschrift ist falsch (diskriminierend), richtig muss es heißen:
"Jeder 2. hat einen BMI von über 25" auch die Klitschko-Brüder. Ebenso ist richtig, dass Männer durchschnittlich einen höheren BMI als Frauen haben, da sie auch mehr Muskeln und Knochensubstanz haben.
Andererseits ist auf diesem heiklen Gebiet die freiwillige "Selbstbefragung" sicher nicht ausreichend zuverlässig. Der "durchschnittliche BMI" ist vermutlich höher.
Und der von unseren Ernährungsforschern so verteidigte Zuckerkonsum steigt weltweit weiter an:
http://tinyurl.com/os324jm
dagegen sinkt der Milchkonsum zum Beitrag »

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Neuroprothese lässt Gelähmten wieder zugreifen

Eine Neuroprothese ermöglicht einem Tetraplegiker, mit einer Gabel zu essen. Sein Hirn wird dabei per Kabel mit Muskeln in Arm, Hand und Schulter verbunden. mehr »

Mord und Totschlag in deutschen Kliniken?

Eine umstrittene Studie zu lebensbeendenden Maßnahmen in Kliniken und Pflegeheimen erhitzt die Gemüter. mehr »

Psychotherapie-Richtlinie steht vor holprigem Start

Der Start der neuen Psychotherapie-Richtlinie am 1. April löst bei den Beteiligten keine Begeisterung aus. Die Kritik überwiegt. Lesen Sie die aktuellen EBM-Ziffern. mehr »