Ärzte Zeitung, 11.11.2009

Anaphylaxie meist durch Erdnüsse

NEU-ISENBURG (ikr). Nahrungsmittel, besonders Erdnüsse, sind mit 58 Prozent die häufigsten Auslöser von schweren anaphylaktischen Reaktionen bei Kindern und Jugendlichen (Kinder- und Jugendmedizin 7, 2009, 393). Das hat die Analyse der Daten zu 197 schweren Reaktionen mit pulmonalen oder kardiovaskulären Symptomen aus dem Anaphylaxie-Register ergeben.

Die Notfallbehandlung erfolgte bei 19 Prozent durch die Betroffenen selbst oder einen Angehörigen. Am häufigsten eingesetzt wurden Antihistaminika und Kortikoide. Adrenalin erhielten nur 18 Prozent. Experten raten dringend zur Schulung der Eltern.

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Künstliche Herzklappe raubt oft den Schlaf

Fast ein Viertel aller Patienten mit einer mechanischen Herzklappe klagt über Schlafstörungen. Die Ursache hat eine einfache Erklärung. mehr »

Das sind die Wünsche an die neue Weiterbildung

Am Freitag steht die Musterweiterbildungsordnung auf der Agenda des Deutschen Ärztetags. Wir haben dazu drei junge Ärzte und den BÄK-Beauftragen Bartmann befragt. mehr »

"Sportlich, unrealistisch, überkommen"

Am Donnerstagnachmittag debattiert der Deutsche Ärztetag über die GOÄ-Novellierung. Unsere Video-Reporter haben sich vorab dazu umgehört. mehr »