Montag, 2. März 2015
Ärzte Zeitung, 18.12.2012

Allergien

Experten-Tipps auf Reisen

Erste Probleme schon auf dem Flug: Allergiker müssen mit allem rechnen.

ZÜRICH. Die in Zürich ansässige European Academy of Allergy and Clinical Immunology (EAACI) weist auf die besonderen Risiken einer Auslandsreise für Allergiker hin.

In einer Studie hätten neun Prozent der Probanden über allergische Reaktionen im Flugzeug berichtet, 80 Prozent der Reaktionen seien mäßig stark bis schwerwiegend gewesen.

Ein weiterer Aspekt, den die Studie unterstreiche, seien ungenaue Verordnungen zur Lebensmittelkennzeichnung außerhalb der EU. Einige Studienteilnehmer hätten darüber hinaus angegeben, dass sie vollständig auf Überseereisen verzichteten, weil sie deren Risiko als zu groß empfinden.

Die EAACI rät Menschen, die an ernsthaften Allergien leiden und verreisen wollen, unter anderem: Bitten Sie als Betroffener Ihren Allergologen um ein Schreiben in Englisch, das auf Ihre Allergie und die Notwendigkeit hinweist, Ihre Medikamente jederzeit mitführen zu müssen - auch während eines Fluges.

Am Reiseziel angekommen sei es oft besser, auf Snacks und vorgekochte Nahrungsmittel zu verzichten, falls es keinen eindeutigen Hinweis auf allergiefreie Substanzen gibt. (eb)

Infos und Allergiepässe zum Ausdrucken: www.infoallergy.com

|

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text
Weitere Top-Meldungen

Palliativmedizin: 13 Zeichen für den nahen Tod

Palliativmediziner haben 13 Merkmale zusammengestellt, die bei Krebspatienten im Endstadium auf einen unmittelbar bevorstehenden Tod hindeuten. Das soll Betroffenen und Angehörigen helfen, sich auf den Abschied vorzubereiten. mehr »

KBV-VV: Kampf dem Versorgungsgesetz - mit allen Mitteln

Öffentlichkeitswirksam, aber auch hinter verschlossenen Türen will die KBV für Ände­rungen am Versorgungs­stärkungsgesetz kämpfen. Die VV bekräftigte am Freitag ihre Kritik an den geplanten Regelungen. mehr »

Christa Mahr: Dem Darmkrebs keine Chance

Ihr eigener Sohn starb an Darmkrebs, seither setzt sich Christa Mahr, Gründerin der Felix Burda Stiftung, für mehr Prävention ein. Zum Auftakt des Darmkrebsmonats März spricht sie im Interview mit der "Ärzte Zeitung" über Erfolge der Koloskopie, neue Testmethoden und Hürden auf dem Weg zu einem organisierten Screening. mehr »