Direkt zum Inhaltsbereich

KOMMENTAR

Mindestalter für Blutspender

Peter LeinerVon Peter Leiner Veröffentlicht:

Wer in Deutschland Blutspenden will, muss gesund und fit sein. Das Deutsche Rote Kreuz etwa hat dazu eine lange Liste an Kriterien nach den Richtlinien der Bundesärztekammer "zur Gewinnung von Blut und Blutbestandteilen" aufgestellt. Das Erfüllen dieser Kriterien soll dazu beitragen, dass die Spende für den Spender komplikationslos verläuft und dass das gespendete Blut oder das daraus hergestellte Blutprodukt für den Empfänger sicher ist. Dazu gehört nicht nur, dass potenzielle Blutspender etwa keine Infektionskrankheit haben dürfen, sondern auch, dass sie mindestens 18 Jahre alt sein müssen.

Das Mindestalter fürs Blutspenden von 18 Jahren in Deutschland ist ein gutes Auswahlkriterium. Das bestätigen jetzt die Ergebnisse einer Studie des US-amerikanischen Roten Kreuzes: Junge Menschen laufen der Studie zufolge doch eher Gefahr, bei einer Blutentnahme zum Beispiel ohnmächtig zu werden und sich zu verletzen. Auch wenn Blutspenden - etwa wie jedes Jahr während der Sommerferien - knapp werden, darf das auch weiterhin kein Grund sein, die Richtlinien ändern zu wollen, um auch jüngere Menschen zum Aderlass bewegen zu können.

Schlagworte:
Mehr zum Thema

DGIM 2026

Bewusstseinsstörungen: Der internistische Blick

Fußball-Weltmeisterschaft

WM-Kolumne: Die Krux bei Muskelverletzungen im Profifußball

Kommentare
Sonderberichte zum Thema
Abb.  1: Indikationsübergreifendens Therapie-Monitoring in den ersten Behandlungszyklen mit Ribociclib beim HR+/HER2- Brustkrebs

© Springer Medizin Verlag, modifiziert nach [1]

Früher und metastasierter HR+/HER2- Brustkrebs

Einfach und konsistent: indikationsübergreifendes Therapie-Management mit Ribociclib

Sonderbericht | Mit freundlicher Unterstützung von: Novartis Pharma GmbH, Nürnberg
Ofatumumab zeigt günstiges 8-Jahres-Sicherheitsprofil

© William / Generated with AI / Stock.adobe.com

Aktive schubförmige Multiple Sklerose

Ofatumumab zeigt günstiges 8-Jahres-Sicherheitsprofil

Sonderbericht | Mit freundlicher Unterstützung von: Novartis Pharma GmbH, Nürnberg
Abb. 1: WAYPOINT-Studie: schnelle und signifikante Reduktion des SNOT-22-Scores über 52 Wochen

© Springer Medizin Verlag GmbH, modifiziert nach [6]

Schwere, unkontrollierte CRSwNP

Wirkansatz an epithelialen Alarminen

Sonderbericht | Beauftragt und finanziert durch: AstraZeneca GmbH, Hamburg
Vorteile des Logins

Über unser kostenloses Login erhalten Ärzte und Ärztinnen sowie andere Mitarbeiter der Gesundheitsbranche Zugriff auf mehr Hintergründe, Interviews und Praxis-Tipps.

Haben Sie schon unsere Newsletter abonniert?

Von Diabetologie bis E-Health: Unsere praxisrelevanten Themen-Newsletter.

Jetzt neu jeden Montag: Der Newsletter „Allgemeinmedizin“ mit praxisnahen Berichten, Tipps und relevanten Neuigkeiten aus dem Spektrum der internistischen und hausärztlichen Medizin.

Top-Thema: Erhalten Sie besonders wichtige und praxisrelevante Beiträge und News direkt zugestellt!

Newsletter bestellen »

Top-Meldungen

Tipps von hausärztlichen Anwendern

Wenn Kollege KI in der Arztpraxis „assistiert“

DGIM 2026

Bewusstseinsstörungen: Der internistische Blick

Lesetipps