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Frühdiagnose der COPD lohnt sich

Ingrid KreutzVon Ingrid Kreutz Veröffentlicht:

"COPD nicht ignorieren!" lautet das Motto des heutigen Welt-COPD-Tages. Diese Forderung ist berechtigt: Die chronisch-obstruktive Lungenkrankheit (COPD) ist mittlerweile die vierthäufigste Todesursache weltweit; nahezu drei Millionen Menschen sterben jährlich daran. Allerdings ist bei schätzungsweise etwa 75 Prozent aller an COPD Erkrankten in Europa die Krankheit bisher noch nicht diagnostiziert.

Im wesentlichen liegt das wohl daran, daß viele Patienten die ersten Symptome wie Husten und Auswurf zunächst nicht ernst nehmen und erst dann einen Arzt aufsuchen, wenn die Symptome meist schon ziemlich stark sind.

Hausärzte könnten jedoch viel dazu beitragen, daß eine COPD bereits früh erkannt wird, indem sie jeden Raucher bereits beim Erstkontakt nach Husten mit Auswurf und Belastungsdyspnoe fragen und alle zwei Jahre eine Spirometrie veranlassen.

Eine Frühdiagnose der COPD lohnt sich, weil durch eine Raucherentwöhnung die Krankheit gebremst und durch eine medikamentöse Therapie zumindest die Lebensqualität der Patienten wesentlich verbessert werden kann.

Lesen Sie dazu auch: Hausärzte können viel zur Frühdiagnose von COPD beitragen

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