Ärzte Zeitung, 03.05.2005

Asthma-Kranke können fast normal leben

NEU-ISENBURG (mut). Die Zahl der Menschen mit Asthma hat in den vergangenen Jahren zwar weltweit zugenommen, und noch stirbt in Westeuropa jede Stunde ein Asthma-Kranker. Es gibt aber auch eine gute Nachricht: Die Versorgung der Patienten in Deutschland ist besser geworden, wird zum heutigen Welt-Asthma-Tag berichtet.

Menschen mit Asthma müssen aufgrund ihrer Erkrankung immer seltener in eine Klinik, und die Zahl der Menschen, die an Asthma sterben, hat in Deutschland innerhalb von 15 Jahren von 6000 pro Jahr auf 4000 pro Jahr abgenommen.

Einen wichtigen Beitrag zur Stabilisierung von Asthma-Patienten leisten vor allem inhalative Kortikoide, so Professor Heinrich Worth, Vorsitzender der Deutschen Atemwegsliga. Mit einer geeigneten Therapie können Asthma-Patienten heute ein fast normales Leben führen.

In einer neu überarbeiteten Asthma-Leitlinie der Atemwegsliga und der Deutschen Gesellschaft für Pneumologie wird ausführlich dargestellt, welche Kortikoide und andere Medikamente, etwa Beta-Sympathomimetika, bei unterschiedlichen Schweregraden der Erkrankung am besten geeignet sind. Die Leitlinie ist dabei konkreter als bisherige Empfehlungen.

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