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Neuer Ansatz für Therapie bei COPD-Patienten?

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LONDON (ple). Britische Pneumologen sind bei chronisch obstruktiver Lungenerkrankung (COPD) einem Entzündungsmechanismus auf der Spur, dessen Verständnis helfen könnte, neue Medikamente zu entwickeln.

Die Arbeitsgruppe um Professor Peter Barnes vom Imperial College der Universität in London hat entdeckt, daß es einen Zusammenhang gibt zwischen der Zunahme von Entzündungen in der Lunge und dem Verlust der Aktivität des Enzyms Histon-Deacetylase (HDAC). Dieses Enzym verringert normalerweise Entzündungen.

Nach Ansicht der Wissenschaftler könnte der Aktivitätsverlust möglicherweise erklären, warum Patienten mit COPD so schlecht auf Steroide ansprechen, da sie das Enzym HDAC benötigen, um antientzündlich wirken zu können.

Theophyllin dagegen sei geeignet, die HDAC-Aktivität wieder herzustellen, berichten die Forscher in der aktuellen Ausgabe des "New England Journal of Medicine" (352/19, 2005). In Alveolarmakrophagen von COPD-Patienten ließ sich dies bereits nachweisen (JEM 200/5, 2004, 689).

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