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Neuer Pulverinhalator vereinfacht Formoterol-Therapie

MÜNCHEN (urm). Ein neuer, atemgesteuerter Multidose-Pulverinhalator erleichtert Patienten mit obstruktiven Atemwegserkrankungen wie Asthma und COPD die inhalative Applikation des schnell und lang wirksamen Beta-2-Sympathikomimetikums Formoterol. Das Gerät ist seit kurzem im Handel erhältlich.

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Außer einer antientzündlichen Basistherapie ist der Einsatz langwirksamer Beta-2-Sympathikomimetika zur Erweiterung der Bronchien ein wesentliches Element der Asthmadauertherapie. Einen festen Stellenwert haben diese Medikamente auch bei COPD-Patienten.

Aus vielerlei Gründen ist es vorteilhaft, die Substanzen auf direktem Wege in die Lungen zu befördern. Jedoch ist die inhalative Therapie nach Angaben von Professor Wolfgang Petro aus Bad Reichenhall grundsätzlich eine problematische Angelegenheit.

Damit die Wirkstoffe tatsächlich auch in die Lunge gelangen, brauche es "entweder kluge Patienten oder kluge Inhalationssysteme". Auf die letztgenannte Möglichkeit setzt man im Hause Novartis nun mit der Entwicklung und Markteinführung des Foradil® Certihaler™ - einem innovativen, mit Formoterol geladenen Multidose-Pulverinhalator.

Bei Verwendung dieses Gerätes sind wichtige Fehlerquellen bei der inhalativen Therapie von vornherein ausgeschaltet. Aktiviert wird das nur in korrekter, horizontaler Position zu öffnende Gerät erst dann, wenn die Patienten am Mundstück die minimal benötigte inspiratorische Flußgeschwindigkeit aufbringen.

Dies fällt bei dem neuen Pulverinhalator nicht schwer, weil bereits ein relativ geringer Fluß ausreicht, um die erforderliche Desagglomeration des in Pulverform vorliegenden Wirkstoffs zu erreichen, hieß es bei einer Veranstaltung des Unternehmens zur Markteinführung des Produkts in München. Die dabei verwendete SkyeProtect®-Technik, eine Trockenpulver-Formulierung, macht das Gerät zudem weitgehend unempfindlich gegenüber widrigen Feuchtigkeitseinflüssen.

Eine korrekte Inhalation wird über mehrere Signale mitgeteilt - akustisch über einen deutlich vernehmbaren Klick, optisch durch ein Zählwerk und geschmacklich durch den dem Pulver beigemischten Laktose-Anteil.

Den klarsten Hinweis auf einen korrekten Gebrauch erhalten die Patienten durch die im Falle von Formoterol (vom Unternehmen als Foradil® angeboten) unmittelbar einsetzende antiobstruktive Wirksamkeit. Unter den derzeit verfügbaren Beta-2-Sympathikomimetika verfügt allein Formoterol über eine sowohl rasch einsetzende als auch lang anhaltende Wirksamkeit.

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