Ärzte Zeitung, 22.03.2006

TIP

Bei Asthma mit wenig Steroid starten

Haben Sie bei einem Patienten ein leichtes bis mittelschweres Asthma bronchiale neu diagnostiziert, genügt zum Therapiestart ein inhalatives Kortikoid in niedriger bis mittlerer Dosierung.

Das entspricht nicht mehr als täglich 400 bis 800 µg Beclometason oder einem Äquivalent, so der Pneumologe Professor Roland Buhl aus Mainz.

Intensiviert werden sollte die Therapie erst, wenn zum Beispiel die Asthma-Symptome trotz Behandlung häufiger auftreten. Dabei sollte dann nicht die Kortison-Dosis erhöht werden, sondern das Steroid mit einem langwirksamen Bronchodilatator kombiniert werden.

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Hohes Sterberisiko bei Ausbruch in der Adoleszenz

Wenn sich Typ-1-Diabetes in einem besonders vulnerablen Alter manifestiert, brauchen Betroffene viel Aufmerksamkeit. Sie haben ein hohes Risiko, an Komplikationen zu sterben. mehr »

100 Prozent Zustimmung

Die KBV-Vertreterversammlung präsentiert sich in neuer Einigkeit und richtet die Speere – wieder – nach außen. Klare Kante gegenüber dem Gesetzgeber und den Krankenhäusern. "Wir sind auf Kurs", meldete KBV-Chef Gassen. mehr »

Herz-Kreislauf-Risiko von Anfang an im Blick behalten!

Bei RA-Patienten sind Herz-Kreislauf-Erkrankungen die wichtigste Todesursache. Die aktuellen Therapiealgorithmen zielen nicht zuletzt darauf ab, die Steroidexposition zu begrenzen. mehr »