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Bei Asthma ist lange Symptomfreiheit möglich

MÜNCHEN (wst). Die meisten Asthmatiker könnten durch eine geeignete Dauerbehandlung weitgehend frei von Beschwerden sein. Das funktioniert auch unter Praxisbedingungen, bestätigt eine neue Studie.

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In aktuellen nationalen und internationalen Leitlinien sind die Therapieziele bei Asthma bronchiale klar definiert, hat Professor Roland Buhl vom Universitätsklinikum Mainz erinnert. Patienten sollen - auch nachts - keine oder nur minimale Symptome haben und keine oder kaum Bedarfsmedikamente benötigen. Ihre Peakflow-Werte sollten annähernd normal sein, so Buhl bei einer Veranstaltung von GlaxoSmithKline in München.

Asthmabedingte Einschränkungen sollte es nicht geben und Exazerbationen sehr selten sein. Die Dauertherapie, die dies alles gewährt, sollte gut verträglich zu sein, so Buhl.

Solche Therapieziele sind für die meisten Patienten realistisch, wie etwa die GOAL (Gaining Optimal Asthma ControL)-Studie mit über 3400 Patienten ergeben hat: Eine Dauertherapie mit der Fix-Kombination des entzündungshemmenden inhalativen Steroids Fluticason und dem bronchodilatierenden lang wirksamen Beta-2-Agonisten Salmeterol (Viani®) führte nach einem Jahr bei 41 Prozent der Patienten zur vollständigen Asthmakontrolle, so Buhl. Das heißt: In sieben von acht Wochen gab es keine Symptome.

Daß dies auch unter Praxisbedingungen funktioniert, belegt eine noch unveröffentlichte deutsche Studie. Wie der Pneumologe Professor Christian Virchow vom Uniklinikum Rostock berichtet hat, wurden 971 erwachsene Asthmatiker mit im Mittel neunjähriger Anamnese neu auf eine Dauerbehandlung mit der Fix-Kombination Salmeterol/ Fluticason (50 µg /100 µg oder 50 µg / 250 µg) eingestellt.

Zu Beginn war das Asthma nur bei 4,6 Prozent der Patienten vollständig kontrolliert, nach zwölf Wochen bei 47 Prozent und nach 24 Wochen bei nahezu 62 Prozent. Der durchschnittliche FEV1-Wert war über die 24 Behandlungswochen von 77 auf 92 Prozent des altersgemäßen Normwertes gestiegen.

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