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Erhöhen Fenstersprays das Asthma-Risiko?

BARCELONA (ars). Wer sein Risiko für Asthma mindern will, sollte Sprayreiniger aus seinem Haushalt verbannen. Denn die Anwendung solcher Mittel geht mit einem erhöhten Asthma-Risiko einher. Hinweise hat eine Studie in zehn europäischen Ländern ergeben.

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So war bei jenen, die mindestens einmal wöchentlich Haushaltssprays benutzten, das Asthma-Risiko um die Hälfte höher als bei Teilnehmern, die ganz darauf verzichteten. Bei jenen, die diese Mittel mindestens viermal pro Woche versprühten, war die Wahrscheinlichkeit der Diagnose "Asthma" um das Doppelte erhöht.

Zwischen der Häufigkeit der Anwendung und dem Asthma-Risiko ergaben sich klare Dosis-Wirkungs-Beziehungen, besonders bei Glasreinigern, Möbelpolitur und Raumerfrischern. Für flüssige Mittel gilt dieser Zusammenhang nicht. Erklärung der Autoren: Sprays sind deshalb so schädlich, weil die freigesetzten Aerosole leicht lungengängig sind.

Für die prospektive Studie ermittelten Forscher um Dr. Jan-Paul Zock aus Barcelona bei 3503 gesunden Teilnehmern, davon zwei Drittel Frauen, wie viele im Verlauf von neun Jahren an Asthma erkrankten (Am. J. Respir. Crit. Care Med. online). In persönlichen Interviews fragten die Wissenschaftler nach der Nutzung von 15 Haushaltssprays. 42 Prozent der Teilnehmer verwendeten sie mindestens einmal pro Woche.

Wenn dieses Nutzungsverhalten dem der Gesamtbevölkerung entspräche, stünde jede sechste Asthma-Erkrankung im Zusammenhang mit Haushaltssprays im Haushalt, schreiben die Autoren.

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