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Asthma und Allergien sind im Osten seltener

NEU-ISENBURG (eb). Bilanz eines Mammut-Projekts: In diesem Jahr blickt ISAAC, eine weltweite Langzeitstudie zu Asthma und Allergien, auf 20 Jahre Forschungstätigkeit zurück.

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Zwei Millionen Kinder und Jugendliche in 106 Ländern wurden seit dem Start 1991 untersucht. Klares Fazit: Die richtige Lebensweise, wie gesunde Ernährung und Verzicht auf Zigaretten - auch bei den Eltern, können schützen. Asthma und Allergien sind im Osten Deutschlands seltener als im Westen. Und: Je reicher ein Staat wird, desto größer wird dort offenbar das Asthma-Problem.

Deutschland liegt bei allen untersuchten Symptomen im Mittelfeld, wie die Universität Münster mitteilt. Der Unterschied zwischen den beiden deutschen Studienzentren Münster und Greifswald sei zwar relativ gering, aber statistisch signifikant; in Greifswald sind die Kinder und Jugendlichen gesünder.

Eine mögliche Erklärung: Kinderkrippen waren und sind auf dem Gebiet der ehemaligen DDR weiter verbreitet, so die Uni. Die Kinder würden deshalb stärker mit Keimen konfrontiert, und ihr Immunsystem könne sich dadurch besser entwickeln.

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