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Mütter mit Asthma: Stillen tut dem Baby gut

BERN (eb). Im Vergleich zu Kindern, die keine Muttermilch erhalten haben, weisen Kinder, die während vier Monaten oder länger gestillt worden sind, bessere Lungenfunktionswerte im Schulalter auf.

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Entgegen bisheriger Bedenken gilt das auch für Kinder asthmakranker Mütter. Zu diesem Schluss gelangt eine vom Schweizerischen Nationalfonds unterstützte Studie.

Daten aus den USA hatten vor einigen Jahren nahegelegt, dass Kinder von stillenden asthmakranken Müttern einem erhöhten Risiko ausgesetzt sind, später selbst an Asthma zu erkranken.

Die Forschungsgruppe um Claudia Kühni vom Institut für Sozial- und Präventivmedizin der Universität Bern entkräftete nun diese Bedenken.

Die Forscher haben umfassende Gesundheitsdaten von 1458 Schulkindern aus Großbritannien ausgewertet und schlussfolgern in ihrer Untersuchung, dass auch die Milch von Müttern mit Asthma - auf bisher noch unbekannte Weise - die Durchgängigkeit der Atemwege der Kinder günstig beeinflusst (Am J Respir Crit Care Med 2012; online).

Bei den 273 Kindern, deren Mütter an Asthma leiden, zeigte sich sogar, dass sich das Stillen nicht nur auf die Freiheit des Atmens, sondern auch auf die Größe der Lunge auswirken könnte: Die Kinder hatten im Schnitt ein umso größeres Atemzugvolumen, je länger sie gestillt wurden.

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