Ärzte Zeitung, 19.02.2016

Ehrung beim DGP-Kongress

Preis für Forschung zu COPD

LEIPZIG. COPD-Patienten können den Krankheitsverlauf durch regelmäßige Bewegung und Sport günstig beeinflussen. Das bestätigt eine Studie des Teams um Dr. Benjamin Waschki, LungenClinic Grosshansdorf.

Waschki erhält dafür beim Kongress der Deutschen Gesellschaft für Pneumologie und Beatmungsmedizin (DGP) den Forschungspreis für klinische Forschung, teilt die DGP mit.

In der Langzeitstudie mit 200 COPD-Patienten trugen alle Teilnehmer eine Woche lang ein Armband, das ihre körperliche Aktivität im häuslichen Alltag aufzeichnete. Nach zwei bis drei Jahren wurde die Messung wiederholt (Journal of Respiratory and Critical Care Medicine 2015; 192(3): 295-306).

Das Ergebnis: Je weniger sich die Patienten bewegten, desto schneller nahm die Leistungsfähigkeit der Patienten ab. "Aus dieser und anderen Untersuchungen wissen wir bereits, dass die Abnahme der körperlichen Aktivität ein wichtiger Faktor ist, der die Sterblichkeit und die Anzahl der Krankenhauseinweisungen erheblich beeinflusst.

Die Patienten fühlen sich nicht nur schlechter - Bewegungsmangel führte auch zu häufigeren Krankenhausaufenthalten und vermehrten Todesfällen", wird Privatdozent Henrik Watz zitiert, der Leiter des Pneumologischen Forschungsinstituts an der LungenClinic Grosshansdorf bei Hamburg.

Der DGP Kongress findet vom 2. bis 5. März in Leipzig statt. (eb)

 

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