Ärzte Zeitung, 27.04.2004

Kontrollen in China wegen Sars verschärft

PEKING (dpa). Nach dem neuen Ausbruch der Lungenkrankheit Sars prüfen Chinas Behörden die Sicherheit in mehreren Labors. Die Inspektionen konzentrieren sich auf Institute in Peking und den Provinzen Guangdong und Anhui, wie die amtliche Nachrichtenagentur Xinhua berichtete.

Etwa 200 Mitarbeiter des Virusinstitut der nationalen Gesundheitsbehörde in Peking wurden isoliert und unter medizinische Beobachtung gestellt. An dem Institut, dessen Mitarbeiter auch Sars-Viren untersuchten, wird der Ursprung der neuen Ansteckungen vermutet. In Peking und der Provinz Anhui wurden insgesamt 470 Menschen isoliert.

Sieben Erkrankte sind bislang gemeldet. Eine Frau ist gestorben (wie gestern gemeldet).

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