Ärzte Zeitung, 15.11.2005

Bosentan senkt Lungendruck bei Septum-Defekt

MONTREAL (Rö). Der Endothelin-Rezeptor-Antagonist Bosentan vermindert den vaskulären Widerstand in der Lunge und damit den Lungenhochdruck von Patienten mit Eisenmenger-Syndrom. Dies hat die Placebo-kontrollierte Studie BREATHE-5 ergeben.

Die Ergebnisse stellte Dr. Nazzareno Galie von der Universität Bologna bei der Konferenz Chest 2005 in Montreal in Kanada vor. Patienten mit Eisenmenger-Syndrom haben einen angeborenen Ventrikel-Septum-Defekt mit Rechts-Links-Shunt und Lungenhochdruck.

In der Studie über 16 Wochen hatten 37 Patienten Bosentan erhalten, 17 Placebo. Mit dem Wirkstoff wurde der vaskuläre Widerstand im Lungenkreislauf vermindert, die Patienten wurden belastbarer: Im Sechs-Minuten-Lauftest konnten sie im Mittel 34 Meter länger laufen als Patienten der Placebo-Gruppe.

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

So schädlich fürs Herz wie Cholesterin

Depressionen steigern bei Männern das Risiko fürs Herz ähnlich stark wie hohe Cholesterinwerte oder Fettleibigkeit. Das ergab eine aktuelle Analyse der KORA-Studie. mehr »

Den Berg im eigenen Tempo erklimmen

Medizinstudentin Solveig Mosthaf fühlt sich im Studium manchmal, als würde sie einen steilen Berg hinauf kraxeln. Sie wünscht sich mehr Planungsfreiheit – und die Möglichkeit, eigene Wege zu gehen. mehr »

Positive HPV-Serologie bringt bessere Prognose

Bei Patienten mit Kopf-Hals-Tumor ist eine positive HPV-16-Serologie mit einem verbesserten Überleben assoziiert. Das bestätigt jetzt eine US-Studie. Demnach liegt die Wahrscheinlichkeit für ein Fünf-Jahres-Überleben sogar 67 Prozent höher. mehr »